Band 
Vierter Band.
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Buch XIV. Kap. 1. §. 28.

er nothwendig in alle schon von jenem begangenen Fehler ver-fallen musste. Gleichwohl gehört die Uebersetzung unstreitig zuden besten jener Zeit. Die spätem Verbesserungen derselben be-deuten nicht viel In der Ausgabe von Heinsius namentlich sagtdie Uebersetzung oft etwas ganz anderes als der daneben stehendeText; und doch sind es nicht immer Theodors eigene Worte, diewenigstens den kritischen Werth voraus haben, auf die Lesartenseiner jetzt verlorenen Handschrift schliessen zu lassen. NurSchneider hat sich wirklich bemüht, die Uebersetzung allen Ver-änderungen, die er mit dem Texte vorgenommen, anzupassen.

Ich erlaube mir hier einen kurzen, aber nicht unwichtigenNachtrag zu Seite 188 meines ersten Bandes einzuschalten. Derzweite Band von Wimmer’s dort angezeigter grossem griechischenAusgabe des Theophrastos ist noch immer nicht erschienen, undwird vielleicht ganz ausbleiben. Statt dessen erschien gleichzeitigmit meinem ersten Bande:

Theophrasti Eresii opera quae supersunt omnia. Ex recen-sione Friderici Wimmer. Tom. I, Historiam plantarumcontinens. Tom. II, De Causis plantarum libros VI continens.Lipsiae sumptibus et typis B. G. Teubneri 1854, in 8. min.Sauber und correct, wie alles, was aus dieser Druckerei hervorgeht.Reiner Abdruck des Textes ohne die mindeste Anmerkung; dochgeht dem ersten Bande ein reicher Conspectus scripturae voraus,und den zweiten beschliessen ein Index nominum, ein Indexauctorum a Theophrasto laudatorum und ein sehr ausführlicherIndex rerum et verborum. Dass der Text des ersten Bandes demdes ersten der grossem Ausgabe desselben Verfassers entspreche,versteht sich von selbst; desto wichtiger sind die zahlreichen Be-richtigungen des Textes im zweiten Bande, in dem Werke deCausis plantarum, was nun erst mit Ausnahme weniger Stellenklar und verständlich geworden ist. — Um so fühlbarer tritt jetztaber das Bedürfniss einer neuen lateinischen Ueber-setzung hervor, wenn das Werk nicht blos der Sprache wegenvon den Philologen gelesen, sondern auch, wie es vor vielen ver-dient, des Inhalts wegen den Naturforschern näher gebracht werden