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Buch XV. Kap. 1. §. 43.
fessor und herzoglichen Leibarzt Andreas Aurifaber : „Com-mentarios meos de stirpium natura, quos jam absolveram, ab initioretexere coepi, quod pleraque non erant satis distincte a me exa-rata. Nec certe poenitet ejus me instituti, quod historiae jam eintmulto auctiores, et exquisitior etiam in Omnibus ordo. Crescittarnen operis moles, quae quum fructu non careat, studiosis hancnon ingratam fore confido. Nescio, ubi huic tarn sumptuoso etlaborioso operi patronum quaeram; nam vestrum principem totiesmeis ineptiis obruere exhorreo. Erit autem hortus amantissimus,in quo plus quam undecim *1 pulcherrimarum herbarum fructuumet arborum imagines erunt.“ Am Schluss setzt er noch hinzu:„Pestis nos hic (zu Tübingen ) herum vexare pergit, et haud dubiescholain nostram dissipabit. Ego me paro quotidie ad migrationem.Spero vero, me Reutlingae coimnoraturum.“ Er fand aber, als dasWerk fertig war, keinen Buchdrucker, der ohne beträchtlichen Zu-schuss die Herausgabe übernehmen wollte. In dieser Verlegenheitwandte sich Fuchs mit der Bitte um Unterstützung an verschiedeneFürsten Dem Herzog Albrecht von Preussen schrieb er dabeiim Jahr 1565, es sei „ein treffliches herrliches grosses Werk, wel-ches in drei unterschiedliche grösste Theile oder Bücher (derenjedes mehr denn 500 artig und fleissig abconterfeite Figuren, auchderselben Historien in sich begreift) getheilt sei.“ Der Herzogversprach eine Beisteuer zu gelegner Zeit. Das Jahr darauf starbFuchs, seine Söhne und Schwäger erinnerten den Herzog 1567 anseine Zusage; mit welchem Erfolg, ist unbekannt: aber das Werkblieb ungedruckt. Nach Haller 1 2 ), der freilich nur vom zweitenTheile aussagt, was ohne Zweifel vom ganzen Werk zu verstehenist, befand sich die Handschrift später im Besitz des BuchhändlersWagner in Ulm ; nach einer andern Nachricht 3 ) bot der Bucli-
1) Eine offenbar durch Schreibfehler oder auf andre Weise verdorbeneStelle. Statt am an I is .1 imu s möchte ich ornatissimus lesen, und bei undecimceuties einschalten. Denn als das Werk fertig war, enthielt es über 15,000Bilder, wie wir gleich hören werden.
2) Haller, bibliotheca botanica 1, pag. 269,
31 Tm Commercium literar. Xorimberg. an»i 1132 pag. 163 , nach Kesfner'smedicinischem Gelehrten-Lexikon, Jena 1140 in 4., Seite 320.