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Vierter Band.
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Buch XV. Kap. 1. §. 45.

schienene Descriptio montis Fracti, Tiguri 1555 in 4.; dieerste Schrift auch allein nachgedruckt Hafniae 1569 in 8. Das-selbe gilt von seiner kleinen Schrift: de stirpium aliquot

noniinibus vetustis ac novis etc.epistolae II, una

Melchioris Guilandini Borussi, altera Conradi Gesneri.Basileae 1557 in 8. In allen diesen Schriften werden hin undwieder einige seltenere Pflanzen zuerst beschrieben, einige auchabgebildet; doch sind deren nur wenige. Reicher an neuen undinteressanten Entdeckungen und manchen sinnreichen Bemerkungendazu ist sein Buch de Hortis Germaniae, am Schluss derSchriften des Valerius Cordus , bei dem ich des Werkes vollstän-digen Titel gegeben habe. Das ist alles, was Gesner zur Botanikhat drucken lassen, wiewohl er sich von 1552 bis an seinen Tod,also 13 Jahre lang, vornehmlich, und in geringerm Maass seinganzes Leben hindurch mit der Botanik beschäftigt hatte. ImVergleich mit dem, was Brunfels, Bock, Fuchs und selbst der frühverstorbene Cordus geleistet, steht er sehr zurück: und gleichwohlgilt Gesner allgemein, und mit Recht, für den grössten unter ihnen.Ziehen wir auch noch die bald nach seinem Tode veröffentlichtenBriefe von ihm in Betracht,

Epistolarum medicinalium Conradi Gesneri lihri IIT etc. . . .per Casparum Wolphium. Tiguri 1577, in 4.; — dazuLiber IV, Wittenbergae 1584, in 4.; undConr. Gesneri epistolae (ad Joh. Bauhinum) a Casp. Bau-hino editae. Basileae 1594, in 8:so müssen wir zwar gestehen, dass darin, ausser vielen zerstreutenBeobachtungen und Untersuchungen über einzelne Pflanzen, mancheAeusserungen Vorkommen, worin sich ein tieferer Blick in dieNatur der Pflauzen überhaupt verräth; doch reicht das alles nichthin, den hohen Ruhm zu erklären, den Gesner als Botaniker beiseinen Zeitgenossen besass, und von der Nachwelt noch reichlichererndtete.

Ihn verdankt er den Vorbereitungen zu einer grossen allge-meinen Geschichte der Pflanzen, die ein Gegenstück zuseiner grossen Thiergeschichte werden sollte. Mit unsäglicher Arbeit