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Vierter Band.
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Buch XV. Kap. 2. §. 52.

158ü, in 8. und öfter. Auch Peter Uffenbachs hortulussanitatis, in welchem alle Kräuter kürzlich beschrieben, Frank-furt 1G09, in 4., hält Haller '), wiewohl zweifelhaft, für eine deutsche Uebersetzung dieses, Andre des folgenden Werks. Es soll einealphabetische Compilation der den Nahrungsmitteln zugeschriebe-nen Kräfte sein, verziert vor jedem Artikel mit einigen Distichenaus Baptistae Fierae coena, seu de herbaruni virtuti-bus, Argcntorati s. a. in 8.

Von dem zweiten Werk unter dem Titel II er bar io nuovoetc. besitze ich nur eine spätere Ausgabe in Venetia, appresso liSessa, 1017 in fol. Zum ersten mal ist es 1585 mit einer auchden folgenden Ausgaben voranstehenden Dedication von demselbenJahr (also nicht schon 1584, wie Seguier sagt) zu Born gedruckt,und seitdem öfter; auch in deutscher Uebersetzung von PeterUffenbach , und in spanischer, ich weiss nicht von wem. Es istgleichfalls alphabetisch geordnet, und enthält vorzugsweise Arznei-pflanzen. In meiner Ausgabe, und ohne Zweifel in allen des ita-lienischen Originals, steht vor jedem Artikel gleich unter demitalienischen Namen die Pflanze in Holzschnitt, roh copirt nachFuchs, 2j bis 3 Zoll hoch. Dann folgen in schlechten Hexameternnach Art des Maeer Floridas , aber aus des Verfassers eignerFabrik, die Heilkräfte der Pflanzen; darauf in verschiedenen Ab-sätzen Nomi, Forma, Loco, Tempo, Qualitü und Virtü. Der letzteSatz lehrt ausführlicher, was die Versus memoriales nur andeuteten.Eigenes kommt nicht vor, alles ist, wie es der Zufall fügt, ausbessern oder schlechtem Schriftstellern zusammengerafft. Unddies Buch erschien in demselben Jahre, worin Cesalpini durchsein nur einmal gedrucktes Werk de plantis eine neue Periode derWissenschaft eröffnete. Man sieht, wie genügsam von je her dergrosse Haufen der Leser war.

I) llaller. bibliotheca botanica 1, pag. 337.