Band 
Dritter [und vierter] Band.
Seite
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Die Ackerwcrkzeuge.

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a

Da diese nun die Richtung des Pfluges bestimmt, oder demPfluge seine Haltung und Tendenz gibt, so müssen diese um sofester und gerader werden, je länger diese Seite ist.

Da das Messer mit seiner Schneide den äussersten Punkt desKeils oder der schrägen Fläche bildet, so muß es in seiner voll-kommensten Konstruktion schon selbst diese Form haben, und wirfinden es, besonders an vorzüglich genau gearbeiteten Pflügen,nur so geformt. Das Messer ist nämlich scharf an seiner Schneide,wird aber immer dicker, so daß es in seinem Rücken vielleicht

die Stärke eines Zolles erreicht. Diese Zunahme seiner Stärke

erhält es nicht an der Landscite, wo man es vielmehr ganz

flach und gerade erhält, sondern an der Furchenseite, wo dessen

Segment ebenfalls die Form eines rechtwinkligen Triangelshaben muß. Die linke Seite macht also mit der linken Seitedes Pflugkörpers eine völlig gerade Linie.

Damit indessen das Messer dem nachfolgenden Pflugkörperden Weg um so besser bahne, so steht es um so viel, wie dieDicke des Rückens beträgt, über diese gerade Linie der linkenSeite hinaus. Die abgeschnittene Erde wird dann von der sckarfenKante des Pfluges leichter aufgefaßt und zur rechten Seitegeschoben. Insbesondere aber wird dadurch dem Pfluge einemehrere Haltung in den Boden gegeben.

Wenn die gewöhnlichen Pflugmesser diese Form nicht haben,und ihnen auch diese überstehende Stellung nicht gegeben werdenkann, so sucht man den Zweck dadurch zu erreichen, daß mandieses Messer schräg einkeilt, so daß die Schärfe etwas links nach