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Erstes Buch. Drittes Capitel.
Nach obiger Tabelle sind die Sonnenorte der genannten Tage in derSternkarte Tab. IV. eingetragen und durch eine krumme Linie verbunden. Beigenauerer Untersuchung ergiebt sich nun. daß die Bahn, welche die Sonne imLaufe eines Jahres auf dem Himmelsgewölbe-durchläuft, ein größter Kreis ist,wie man am leichtesten übersieht, wenn man die Sonnenorte der obigen Tabellenicht in einer ebenen Himmelskarte, sondern auf einem Himmelsglobus aufträgt.
Fig. 42 dient dazu, die gegenseitige Lage des Himmelsäquators und der
Fiq. 42 .
E
\EklipiUj
V /M
Ekliptik anschaulich zu mache». PP‘ ist die Axc der Himmelskugel. ACBDist der Aequator. HCFD die Ekliptik. Diese beiden Kreise schneiden sichin den Punkten D und C, welche den Namen die Aequinoctialpunkte füh-ren. weil in der Zeit. wo die Sonne sich in denselben, also auf dem Himmels-äquator befindet. Tag und Nacht gleich sind. Den einen dieser Punkte passirtdie Sonne am 21. März. den anderen am 22. September.
Aus der Sternkarte Tab. IV. ersehen wir, daß der Punkt, in welchem dieSonne am 21. März den Aequator passirt, im Sternbild der Fische liegt. Diesist der Punkt des Frühlingsäquinoctiums. der Punkt, von welchemaus die Rectascension der Gestirne gezählt wird. Man nennt diesenPunkt auch kurz den Frühlingspunkt.
Der Punkt des Herbstäquinoctiums, der Herbstpunkt, welche»die Sonne am 22. September passirt, liegt im Sternbild der Jungfrau. Vom21.März bis zum 22.September bleibt die Sonne auf der nördlichen Hemisphäredes Himmels; am 22. September tritt sie auf die südliche Halbkugel, welche sieerst am 21. März wieder verläßt.