Die Satelliten.
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Bald nach der Opposition nimmt der Mond auf der Westseite ach Fig. 98,bis er in der zweiten Quadratur wieder nur halb erscheint, aber jetzt die gewölbte
Fig. 95. Fig. 96. . Fig. 97.
Fig. 98.
Fig. 99.
Fig- 100.
Seite nach Osten kehrend, Fig. 99. Es ist dies das letzte Viertel. Nunwird die Sichel, ihre Wölbung immer noch nach Osten kehrend, wieder schmälerund schmäler, Fig. 100, bis sie endlich zur Zeit des Neumondes wieder ganzverschwindet.
Es ist leicht, die Phasen des Mondes zu erklären. In Fig. 101 (a. f. S.) seiT die Erde, Li, L z ... L s der Mond in acht verschiedenen Stellungen, welcheer während eines Umlaufes um die Erde passirt. Nehmen wir an, die Sonnebefände sich auf der rechten Seite unserer Figur, und zwar in großer Entfernung.Wenn der Mond sich in Ly, also zwischen der Erde und der Sonne befindet, sowendet er der Erde seine dunkle Seite zu, wir haben Neumond; ist aber der Mondin die Stellung L 2 gelangt- so erscheint er uns in der Gestalt Fig. 94, dennin dieser Stellung ist der uns sichtbare Theil der erleuchteten Mondhälste begränztdurch den Halbkreis aca' (a bezeichnet den Gipfelpunkt des Mondes, a' dentiefsten, welcher in Fig. 101 nicht sichtbar ist, weil er vertikal unter a liegt) unddurch den Halbkreis a b a‘. Ersterer erscheint uns als voller Halbkreis, die west-liche Gränze der Mondscheibe bildend; letzterer aber, die Ostgränze bildend, zurEllipse verkürzt, welche gleichfalls ihre Wölbung nach Westen kehrt.
Ist der Mond in die Stellung L s gelangt, so erscheint die westliche Gränzenoch immer als ein voller Halbkreis. Der Halbkreis a b a' aber, welcher aufder uns zugekehrten Mondhälfte Licht und Schatten scheidet, erscheint uns zurgeraden Linie verkürzt; wir sehen also den Mond in der Gestalt Fig. 95.
Wird der Winkeiabstand des Mondes von der Sonne noch größer, kommter in die Stellung L t , so erscheint uns nun die Gränzlinie aba ' wieder ellip-tisch; aber die Wölbung jetzt nach Osten kehrend, während die westliche Gränzedes Mondes noch immer ein voller Halbkreis ist, Fig. 96.
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