Band 
Lehrbuch der kosmischen Physik.
Seite
485
JPEG-Download
 

435

Der Ervmagnetismus.

hat, die Richtung dcr Declinationsnadel. stets rechtwinklig auf den Gleichgc-wichtslinien stehen muß. Aus dem Laufe dieser Curven kann man die Rich-tung der Boussole für jeden Ort der Erdoberfläche auf eine ungleich einfachereund übersichtlichere Weise ableiten, als es mittelst der Declinationskarte mög-lich ist.

Zwischen den Werthen des magnetischen Potentials und der horizontalenIntensität findet folgende Beziehung Statt. Denken wir uns auf einer Kartenur solche Gleichgewichtslinien gezogen, welche gleichen Differenzen des magneti-schen Potentials entsprechen, etwa nur solche Curven, welche den immer uml00 wachsenden Werthen des magnetischen Potentials entsprechen, so ist diehorizontale Intensität der Entfernung der Gleichgewichtscurven umgekehrt pro-

Fig. 28«.

081

#0

o

portional; die horizontale Intensität ist also für solche Gegenden am größten,für welche die Gleichgewichtslinien am dichtesten sind; je weiter die gleichenDifferenzen des Potentials entsprechender Curven auseinanderrücken, desto kleinerwird die horizontale Intensität. ...

Aus der horizontalen Intensität ergiebt sich leicht die nördliche und west-liche Composante, da ja durch den Lauf der Gleichgcwichtslinien auch die Rich-tung der horizontalen magnetischen Kraft bestimmt ist. _

Aus den Werthen des magnetischen Potentials ergeben sich ferner die Werthe