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Helvetische Entomologie oder Verzeichniss der schweizerischen Insekten nach einer neuen Methode geordnet : mit Beschreibungen und Abbildungen / [Joseph Philippe de Clairville]
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131
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ERKLÄRUNG

DER

TITELVIGNETTE.

N.° I u. 2. \jrosses Netz für die Insekten];)gd. Wenn esdazu bestimmt ist Schmetterlinge im Flug zu haschen,so wird es von Gase gemacht, weil dieses feine Gewebihren Flügeln weniger Schaden bringt; will man es aberzum Fang von andern, nicht so zärtlichen Insekten, an-wenden, so verdient ein etwas starkes Musselin den Vor-zug. Die Grösse des Netzes kann ungefähr drittel)alb bisdrei Fuss Breite auf vier Fuss Länge haben. An der Spitzeist es abgerundet und ringsherum, bis an den Fuss, miteiner Streifnath verseilen, damit man zwei Stäbgen vonHaselnuls liineinschieben kann, deren zwei obere Endenbeim Troknen nach Maasgabe der an der Gase oder demMusselin angebrachten Rundung bogenförmig gekrümmtwerden müssen. Diese Stäbgen, nachdem sie einmal indie Streifnath ein geschoben sind, werden am obern Endezusammengebunden; dann zieht man die Nath auf jedemStäbgen so weit nach, als sie gehen kann, bohrt andieser Stelle ein Loch durch, und bindet da das Netzfest an. Will man eine Jagd anstellen, so hält man dasNetz vermittelst des untern Endes der Stäbe, welchesüber das Gewebe hinaus etwa anderthalb bis zwei Fuss