I 35
vorsteht; sticht man aber Raupen oder andere Insekten,welche sich in den Hecken und Gebüschen versteckthalten, so legt man die Stäbe unten kreuzweise über ein-ander , um sie mit der einen Hand halten zu können, undwenn das Netz unter die Zweige der Gesträuche vorwärtsgeschoben ist, so klopft man diese Zweige mit dem StockeN.° 2 . um die Jagdthiergen herunterfallen zu machen.
Auf diese "Weise verschaff man sich öfter Seltenheiten,welcher man sonst durch das aufmerksamste Nachforschenkaum habhaft, werden würde.
N-° 5- ist ein anderes Instrument um Schmetterlinge,Mücken und andere Insekten in ihrer Ruhe oder imFlug aufzufangen. Es besteht aus einer Klappzange un-gefähr ein Fu.fs lang, aus hartgehämmertem Eisen oderaus Stahl gemacht. Der obere Theil besteht aus zweenrunden oder achteckigten Ringen, von etwa fünf ZollDurchmesser, mit einem Stück starker Gase bespannt,welche über jeden Ring fest genäht ist. Diese Ringemüssen hübsch gerade gerichtet seyn, und genau auf ein-ander passen. Um über das noch zu verschaffen, dassdie kleinen Thierchen nicht entweichen können, über-zieht man. die zween Ringe mit einem Sammetband,welches zugleich noch dienlich ist die Ränder der Gasevor dem Ausfasern zu bewahren.
N.° 4- Kleiner Bären oder Netz in Form eines Sacksum Wasserthierchen aufzufischen. Es wird an einen langenStock befestigt, welchen man mit einer Schraube versehenkann, um ihn nach Belieben anzustecken oder los zumachen.