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Helvetische Entomologie oder Verzeichniss der schweizerischen Insekten nach einer neuen Methode geordnet : mit Beschreibungen und Abbildungen / [Joseph Philippe de Clairville]
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N.° 5. Ein Sackmikroskop j aas zwei Linsen o. b. zu-sammengesetzt , die eine etwas stärker als die andere ver-größernd, so angeordnet, dass man sich einer jeden be-sonders bedienen, oder eine über die andere schiebenkann, um vermittelst ihrer zusammentreffenden Brenn-punkte einen dritten Grad von Vergrößerung zu erhalten.Diese Gläser sind sehr bequem, weil sie sich gar füglichin den Griff, der ihnen znm Behälter oder Futter dient,zurücklegen lassen.

N.° 6. ist eine andere Linse, beinahe eben so gefasst,wie diejenigen, deren die Uhrenmacher sich bedienen.Man kann sich deren von verschiedenen Numern ver-schaffen, hat aber insonderheit eine sehr starke nöthig,Um die ganz kleinen Objekte dar durch zu untersuchen.

N.° 7. Zwei kleine Fiäschgen aus Kristallglas, derendas eine mit Weingeist-angefüllt seyn muss. Die Insektenmit harten Flügeln werden in dasselbe hineingeworfen,sobald man sich ihrer bemächtigt hat. Es ist dieses dasbehendeste, und zugleich das gelindeste Mittel sie sterbenzu machen, ohne ihren Farben Schaden zu bringen, tindzugleich auch das bequemste mu sie fortzubringen. Dasandere Fiäschgen bleibt leer, und dient darzu. die aller-kleinsten Nachtvogel , die man anträft, einzuschliessen.Die Politur des Glases macht dass sie sich nicht reibenund schadhaft werden können; ihr zärtliches Leben ge-winnt bald sein Ende, und wenn man solches zu beför-dern wünscht, so darf man nur die Fiole gegen ein Lichtoder an das Feuer halten, so wird die verdünnte Luft dieverlangte Wirkung geschwind hervorbringen.