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1 (1851) Der schweizerische Jura : seine Gesteine, seine Bergketten, Thäler und Gewässer, Klima und Vegetation / von J. Siegfried
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serst reichlich, erfüllt, die sie anallerlei Gegenständen auf Geschiebe,Uühriclit, Moos, Thiergehäusen, ab-sctzen, dieselben so mit einer Kalk-rinde umhüllend (inkrustirend). Na-mentlich ist dieses in manchen Höh-len der Fall (z. ß. bei Motiers) oderbei Stürzen, wo die zerstäubendenStrahlen den Boden mit Tropfstei-nen oder Sinter decken (Giessen beiZeglingen). Oft kittet das Wasser, woes zwischen Geschieben durchsickert(so am Fuss vieler Fluen, in Höhlen),diese zu einer Nagelflue zusammen.

Plateau im Jura mit Querthalern.

In der Abtheilung des Jura, diesüdlich vom Schwarzwald längs demRheine fortzieht, einen kleinen Theilvom Solothurner, den grossem vomBasler , vom Aargauer und denSchaffhauser Jura umfasst, zeigendie Schichten, wie im ganzen deut­ schen Jura, eine schwache Neigungnach Südosten, die ziemlich demwagerechten sich nähert. Dahergehen die ältesten Gesteinbildungenam Rhein , unfern vom Schwarz­ wald und ohne Zweifel durch des-sen Hebung veranlasst, zu lägeaus; ihnen folgen gegen das Mittel-land hin die jüngern Gesteine nachder oben angegebenen Reihenfolge,alle aus Südwesten nach Nordostenstreichend, gemäss der Richtung desganzen Gebirgssystemes.

Dieser Theil des Jura stellt sichdemnach als ein weites, meist was-serarmes Tafelland, Plateau(Bergplatte) dar, über welchem gie-. heldachförmige, hier in Wald ge-hüllte, dort in hellen Felsbändernoffen gelegte Berge, vereinzelte HacheKuppen oder zackige Felszähne em-porragen, immer diese schwach ge-neigte Schichtung zeigend. Die Ge-Siegfried. die Schweiz .

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