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sonders zwischen dem West-Abfall des Bolor und den klei-nen Ketten des Asferah und Karatagh; aber der ganze mu-selmännische Westen Asiens kann nicht in Betreff der voialten Zeiten in Europa verbreiteten geographischen Kennt-nisse mit dem centralen Asien verglichen werden, überwelches sich von dem Nord-Abhange des Himalaya bis zumAltai Chinas abschliessende und argwöhnische Politik ei-streckt.
In unsrer Zeit sind von zwei einander diametral entge-gengesetzten Seiten Versuche gemacht worden, in’s Innerevorzudringen, welches jedem Beisenden fast unzugänglichist, der nicht in Farbe oder Zügen asiatischen Charakterträgt. Von Süden her haben diese Versuche nicht weiterals auf das Plateau von Tübet und Ladak geführt. Die be-wundernswürdige Ausdauer und der Muth, welchen Tur-ner, die drei Gebrüder Gerard und Moorcroft bei ihremVordringen über den Himalaya entfalteten, sind bekannt.Kaschmir gehört noch dem südlichen Theile der Kette an.Elphinstone und Alex. Burnes, welche ihre Untersu-chungen auf den Westen des Indus und auf den Tlieil desindischen Kaukasus richteten, der am Wenigsten bekannt■war, haben über die Nachbarländer grosses Licht verbreitet.Das Werk des Lieut. Burnes vereinigt mit dem Reichthumschätzenswerter Nachrichten den Reiz der Offenheit undeiner edlen Einfachheit seiner Erzählung. Er drang durchden Pass und die Berge von Bamiyan, welches Monumentedes Buddha-Cultus enthält, die man auf Java*) und Ceylonwieder antrifft, in Baktrien ein, wo die Treulosigkeit derUsbeken das Reisen so gefährlich macht. Moorcroft,welcher vergeblich über das System des Kuen-lun- Gebir-ges zu kommen versuchte, konnte vom Plateau von Ladak ,wo er sich zwei Jahr lang aufhielt, nur wenig gegen NO.in eine Provinz Vordringen, ■welche er Skai-jung ) nennt
*) AVilh. v. Humboldt, über die Kawi-Sprache, p. 118— 168;
ü itter, die Stupa’s oder Topes und die Kolosse von Bamiyan an der
kakuischen Königstrasse, 1838, p. 13.
*") Trans, of the Asiat. Soc ., 1824, vol. I., pt. 1., p. 55.