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Erster Band.
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hören, stehen ohne Unterbrechung gegen Abend mit dergrossen Steppe der mittlern Kirghisen-Horde in Verbindung.Dieses Naturverhältniss hat das Reisen von der russischen Grenze, zwischen demTobol, Ischim und obern Irtysch, biszu den südlichen Regionen des Innern auffallend erleichtert.

Das zahlreiche Volk der Kirghisenhirten, von welchem eineHorde auf chinesischem Gebiete lebt, dient als Mittelglied indem mercantilen Verkehr, welcher seit 15 20 Jahren SOwichtig geworden ist. Die grossen Messen in Russland undSibirien haben allmälig eine grosse Berühmtheit im HerzenAsiens erlangt. Die Nachfrage nach Producten der europäi­ schen Industrie nimmt auf eine ganz unerwartete Weise zu;alle Asiaten suchen mehr directen Verkehr. Die Karavanender Bucharei reichen nicht bloss bis Astrakhan , Orenburg und Troizk ; sie gehen auch in grosser Zahl nach den klei-nen Städten Petropawlowsk *) in der grossen IschimschenSteppe, Omsk , Semipolatinsk und Ust-Kamenogorsk , welcheich zu besuchen Gelegenheit hatte. Die Handelshäuser die-ser kleinen Oerter unterhalten Verbindungen mit Bokhara ,Khokand und Taschkend; sie versuchen sie auch mit Erfolg,indem sie sich nur der Asiaten von brauner Hautfarbe be-dienen, um nach Central - Asien und Kaschmir zu gelangen.

Ich werde in diesem Werke das merkwürdige Verzeich-niss der seit der Regierung Peters d. Gr. vom südlichenSibirien nach dem Innern des Continents ausgeführten Reisenmiltheilen. Den Itinerarien, welche ich in der ersten Aus-gabe der Fragmens asiat, [in der Uebers. p. 110 fg.] ver-öffentlichte und welche schon Routen von Semipolatinsknach Kaschghar und Yerkand (Yarkiang) im Süden des Him-

*) Zu P etr op wrtlo wsk, um ein Beispiel von einem in Europa last unbekannten Orte anzuführen, kamen 1830 vom 9. bis 21. Juni832 Karneole von Taschkend (am Sihon oder Jaxartes) an. Sie warenmit Baumwolle, Ziegenhaaren, Schaafhäuten und trocknen Früchten be-laden und von 60 Wagen begleitet. Der Weg ging über die StadtAzret, über Susak im ISO. Turkestans und,an den Flüssen Nura und Ischim lün. Eine der Karavanen, welche von den Kirghisen an den Uferndes Tschui angegriffen worden war, hatte nur 56 Tage zur Reise vonTaschkend nach Petropawlowsk gebraucht.

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