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Erster Band.
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einander gesetzten Betrachtungen ergiebt sich, dass der Schwer-punkt des Volumens der continentalen Länder wahrschein-lich in

Asien ....

180 *

oder 351 m -

Süd-Amerika

177

- 344,

Nord-Amerika .

117

- 22 7 ,

denbeidenAmerika

140

- 284,

Europa . . .

105

- 204 ,

über dem gegenwärtigen Niveau des Meeres liegt, worausjals Maximums - Grenze für alle Continenle etwa 158(308 »..) Höhe folgt. Es erscheint uns denkwürdig, dass denPhysikern des Alterthums die Vergleichung der Höhe der continen-talen Massen mit der Tiefe der Meere nicht ganz fremd war-;Die griechischen Physiker nahmen an, dass die höchsten;Punkte der Continente an Höhe nicht die Tiefe der grössten jAbgründe im Becken des Ozeans übertreffen möchten. Plu-Itarch fügt, nachdem er im Leben des Aemilius Paulus voneiner Inschrift am Olymp gesprochen, welche das Ergebnis^}der von Xenagoras mit vieler Sorgfalt ausgeführten Messung!dieses Berges enthielt, folgende Worte hinzu*):aber dieGeometer (ohne Zweifel die Alexandrinischen,) glauben, eSjgäbe keinen Berg, der höher, kein Meer, das tiefe 1 'als zehn Stadien wäre. Man zog das Ergebniss derMessung des Xenagoras nicht in Zweifel, aber man drückt 13 .aus, dass zwischen dem Maximum der positivender negativen Höhen Gleichheit herrschen müsse.

In den allgemeinen Ansichten über die Ebenen oderniedern Regionen Asiens haben wir eben durch eine Ver-bindung von ziemlich genauen Zahlenelementen nachgewieseibdass dieser Theil der alten Welt, wie Amerika , durch di eungeheure Ausdehnung und Continuität seiner Ebenen fast nod 1merkwürdiger ist, als durch die absolute Höhe seiner Berg e "Wirklich kann Asien wegen der Lage seiner grossen Erbe*bungen, welche dem Aequator parallel laufen, nick 1das eigenthümliche Phänomen von Ebenen zeigen, welche

#) Plut. in Aem. Paulo, cap. 15. (ed. Reiskii, t. II., p. 276).