Band 
Erster Band.
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81
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wie die Pampas von Buenos-Ayres oder die SavannenLouisianas undCanadas, an der einen Extremität Palmen undBambusaceen*) tragen, während die andere einen grossenTheil des Jahres hindurch mit Schnee und Eis bedeckt bleibt.Sibiriens Steppen ziehen sich ohne Zweifel südwärts querdurch die Weideländer der Kirghisen zwischen dem Aral-und Baikasch-See fort; sie erstrecken sich von der Mündungdes Obi durch die. Grosse Bucharei zum oberen Laufe desDjihun oder Oxus und endigen so zu sagen am Nordab-liange des Hindu-Kho, wenn unter 36° Br., zwischen Me-schid, Herat und dem Murgaub eine zusammenhängende,deutliche Kette existirt. Man würde mit Unrecht in dieserVerlängerung der sibirischen Steppen eine directe Verbindungmit den südlicheren Ebenen von Rhorasan und Afghanistan erkennen wollen. Die Steppen und Wüsten der Grossen Bu-charei steigen beträchtlich gegen S. und SO. an. Das Landwird wellenförmig und ändert seine Natur. Die Höhe vonBokhara und Balkli ist zu 190 und 280 l - geschätzt wor-den; Burnes **) glaubt sogar, dass sich die Wüste von Tur -kestan über 300 V erhebt. Jenseit des Hindu-Kho odervielmehr jenseit der Grenze Turkestans und Persiens fangendie Plateaux von Kliorasan und Irak -Adjemi an.

Der geologische Bau Asiens gestattet nicht jene leichteCommunication zwischen dem Norden und dem Süden,über welche der Reisende in den Ebenen der neuen Welterstaunt und welche die Natur verschönern, indem so süd-liche Pflanzenformen in Regionen Vordringen, welche mankaum gemässigte zu nennen wagt. Diese Mischung von For-men macht den Anblick der amerikanischen Waldungen insolchen Breiten mannigfaltiger, wo in der alten Welt schon dietraurige Monotonie einer kleinen Zahl von Coniferen, Amen-taceen und anderer geselliger Pflanzen herrscht. InAsien wagen die Vögel der tropischen Regionen nicht fern-hin in hohe Breiten zu wandern, während alle Kolibris Ame­ rikas auf der einen Seite bis nach Ober-Canada, auf der andern

) Die Genera Lvdolfia, Miegia, Guadm,**> Vol. III., 1836, p. 136, 202.