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Erster Band.
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dazu durch die Existenz einer persischen Nysa , durch daSim Zend-Avesta angeführte Nisaya und durch das Aufse-,hen berechtigt werden, welches ohne Zweifel die auf Meflibezüglichen Legenden in Asien machten.

Während nach den grossartigen geologischen Ansichtendes Eratosthenes, welche von Marinus aus Tyrus und vonPto- jlemaeus nach besseren und zahlreicheren Materialien im Ein-zelnen weiter ausgeführt wurden, Inner-Asien nur von ei-ner einzigen grossen Gebirgskette) durchzogen wurde?welche sich von 0. nach W. im Parallel von Rhodus ver-längerte; so nehmen die Hindus imGegentheil in ihrer poe-tischen Geologie mehrere Ketten in einer dem Aequator pa-rallelen Richtung an, nämlich drei im N. und drei im S. dergrossen Centralmasse des Meru. Man möchte versucht wer-den zu glauben, dass sehr alte Verbindungen mit den jen-seit des Himalaya gelegenen Regionen, Verbindungen, wel-che durch die Frömmigkeit der Pilgrime, durch den Propa-ganden-Geist der buddhistischen Missionare und durch dasHandelsinteresse unterhalten wurden, auf die systematisch-geographischen Ansichten einen Einfluss äussern konnten-Aber ist es im Allgemeinen gestattet, dergleichen Einflüsseauf die Urschöpfungen der Phantasie der Völker, auf dienatürlichen Angaben einzuräumen, welche von innen hervor-gehen und nur durch intellectuelle und moralische Zuständeder verschiedenen Zweige unsres Geschlechts modificirt er-scheinen? Erst sehr spät und als äussere Motive auftraten,wurden die Mythen und die daraus entsprungenen Systemeumgearbeitet und positiven, aus der Welt der Wirklichkeitgeschöpften Kenntnissen angepasst.

Da durch das ganze Mittelalter und bis zu den Zeiten,welche unsrer Epoche zunächst liegen, die einfache helleni-

5i ) S. Strabo, XI , 519, und über die Auslegung dieser merkwür-digen Stelle die Bemerkungen des Hrn. Boeckh im Exam. crit., I?152154[Uebers., I., 146.]. Man setzte damals voraus, dass das Continen 1Asiens (der Chlamys) unter dem Parallel von Rhodus am Breitesten sei? 5und Strabo meinte, was ganz merkwürdig ist, dass auf der Verlänge-rung dieses Parallels ,,ein andres Continent existiren könne'

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