Band 
Erster Band.
Seite
93
JPEG-Download
 

93

reu

)

fS»

a<Jf

a « 5

[lUS

;ieß

a«f

ig*

ijiie

len

sa-

refl

nt'

ul'

aH 5

jj-ji

neu

pOi

in'

'Ol' 1

e$&

d# s

W

n'' 1

»e lt

yS» 5

l c ’ist" 8de«'

li#

vo« 1

#

g e '

d> 0<l

;e e '

alo'lief*i lir*

Bacchus zu finden. Nun lag, nach den Vorstellungen dersystematischen und religiösen Geographie der Hindus, dergrosse Gebirgsknoten des Meru, von welchem die Gewässeinach allen Regionen des asiatischen Continents ahtlossen,sicherlich nicht im Westen der Quellen des Oxus (nördlichvon Hyrcania oder Margiana). Ueberall konnten einheimi-sche Namen das nationale Streben der Griechen begünstigen,Ableitungen, deren Wurzeln sie nicht kannten, dem eigenenIdiom gleichlautend zu machen; zu finden, was sie such-ten und wovon sie im Voraus wussten, dass sie es in derorograpliischen Nomenclatur ferner Länder finden mussten.

Die Zend - Texte führen schon unter den von Ormuzd ge-schaffenen Gegenden das Land Nisaya*) auf. Ein gründli-cher Kenner des asiatischen Alterthums, Hr. Burnouf, istder Ansicht, „dass das Wort Berg (pöuru im Zend, paruim Sanskr.) im Namen Paropamisus verborgen läge,welchen die Griechen nach an Ort und Stelle erhaltenenNachrichten auf eine so verschiedene Weise übertrugen“.Er räumt ein, „dass die Griechen den Gemeinnamen Bergmit dem im Lande **) üblichen Eigennamen der Kette zu-sammensetzen konnten“. Er erkennt überdies die Wurzelparu (Berg) in Paravhoatras wie in den Parueti des Ptole-maeus, welches die Pduruia (Sanskr. pärvata ), d. h. Ge-birgsbewohner sind. „Die Griechen, setzt Hr. Bur-nouf hinzu, konnten wohl Meru mit Nysa zusammensetzen,aber nicht die Brahmanen- Arier. Die Griechen konnten

heisst vielleicht der Berg mit Seen, der mit einem See gekrönteBerg. Bi e Plateaux von Tiibet und Panier am Westabliaiige des Bo-lor besitzen Alpenseen“.

*) Eigentlich Nisaya, Accus. Nigaim. Burnouf, Comment. sur(e t'ayna, p. CVItl.; Lassen, Ind. Könige, 128; Ritter, Asien ,lv -, 66, Beeren setzt das Nysa der Griechen nach Kandahar.

**) Yagna, p. C1I. Da der Name des Volks, welchen PtolemaeusCfttjnnjrm. schreibt, nur Bergvölker bedeutet, so sind die Parueti Mon-te* der Karten ein Pleonasmus; es sind Alpenberge. Noch ein an-deres sehr auifallendes Beispiel der Erhaltung von Sanskritwörtemhaben wir in der Geogr. des Ptolemaeus (VII., 2): „lahadiu bedeutetCersten-lnsel, “ S. mein Exam, crit. de l’Hist. de la Geogr ,, I., 49,