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Immanuel Kant's physische Geographie / Immanuel Kant ; auf Verlangen des Verfassers, aus seiner Handschrift herausgegeben und zum Theil bearbeitet von Friedrich Theodor Rink
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163
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Zweyter Theil. Dritter Abschnitt. Asien . i6z.

Auf Solor, Timor und einigen nahen Znselnwird einzig und allein der ächte Sandelbaum, so-wohl der weiße, als der gelbe, und auch der rothe,gefunden.

C e i l o 11.

Liegt nur acht Meilen vom festen Lande In-diens . Die Holländer besitze» die Küste nunmehr,und der Kaiser von Ceilon das Innere des Landes.Die alten Einwohner des Landes werden Eingabe-sen genannt. Sie sind braun von Farbe, aber nichthäßlich, sind beherzt, munter und höflich, sanftmä-,thig, sparsam, aber starke Lügner. Reiß ist ihrevornehmste Speise. Zu ihren vornehmsten Bäumengehöret: i. Der Lallipot, hat ungemein große Blät-ter, welche wie Windfächer in langen Falten wachsen.Auf Reisen tragen die Einwohner solche wider Sonneund Regen auf dem Kopfe. Ein jeder Soldat hatein solches Blatt, statt eines Zeltes. Der Baumbringt nicht eher Frncht als in dem letzten Jahre,wenn er vertrocknen will. 2 . Der Nesiuie, aus dessenabgezogenem Safte sie Braunzucker kochen, z. DerZimmetbaum ist allein auf dieser Insel anzutreffen;die zweyte untere abgestreifte Rinde ist der Zimmrt.

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