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breite Thal der Traun , und Obertraun in fich,bis dort, wo der Flufs im rechten Winkel vonAufiee herabkommt, fein Thal lieh beträchtlich ver-engert, und nur noch einer gvofsen Kluft im Gebirgeähnlich ifl. Auch Goyfern und St. Agatha ander Nordfeite, am Ausflufs der Traun gehörten einftzum Boden des Sees, damals war er um die Hälftegröfser als izt. Diefe Verminderung der Gröfse ifteine Wirkung der grofsen in die Seen lieh üiirzendenBäche; fie reifsen im Gebirge grofse Mafien los,führen fie in das ruhige Waffer, das he felbft. zurRuhe bringt, und zur Abfetzung des mitgefülirtenRaubes nöthigt. Wie am Meere bei grofsen hinein-fallenden Flüffen, entfernt lieh von den fenkrechtenFelfen, das hier fo feltene flache Land, dort, womit dem See, ein Bach vom Gebirge hinab hch ver-einigt, der dies neue Land in der Mitte zertheilt.Die mächtige Traun konnte wohl bey ihrem hohenFall von AuiTee herab den Winkel ausfüllen, inwelchem auf moraftiger, noch jetzt wenig erhobenerFläche das Dorf Obertraun liegt. Um St. Aga-tha und Go y fern aufs Trockene zu bringen, (einefehr romantifche Fläche), haben hch mehrere Bächevereinigt, die vom Pötfchenberge herab, hch inden See herabflürzten. Der wiclniglle unter ihnenift der Zlanbach. Häufig findet inan jetzt auf derEbene Hügel von losgeriflenen Mafien, die nur aufder Höhe anftehend find, graulich und hellweifseKalkfteine mit eingemengten Feuerfteinnieren. —"Auf der Nordweftfeite llürzt fich von den Schnee-bergen herab, durch das weite Gofauthal, der