Band 
Erster Band.
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Gofaubach in den See; und gerade hier droht einefchmale Erdzunge den ganzen See in zwey Hälftenzu theilen. Auf diefe Art find vielleicht häufig dielezten Befte der grofsen Wafferfammlungen ver-fchwunden , die ununterbrochen von Schwaben bis zum Meere an einander gekettet find, und durchdie Einfchneidung der Donau ihr Dafeyn verloren.~ Die gröfste Tiefe des Hallflädter Sees wird zwi-fchen dem Geftade Wöhr und Hundsort vermu-tlitt; fie ift 105 Klafter oder 630 Fufs; das ift fehrwahrfcheinlich, denn der Genfer-See, bekanntlicheiner der tiefften der Schweiz , hat bey Mellerayeeine Tiefe von g5o Fufs. Diefe Tiefe ift gewifsnicht zu geringe, um Aufmerkfamkeit zu erregen ;fie wirft ebenfalls ein Licht auf die Entftehung desSees. Seen in flachen Ländern find nie über 20,30, höchftens 50 Klafter tief. Das baltifche Meerüberfteigt zwifchen Schweden , Teutfchland und Dän-nemark, nie eine Tiefe von 20 Klaftern, und naheam Lande oder zwifchen den Infein findet fich oftder Grund fchon mit 4, 6, oder 8 Klafter, (Pen-nant arctic Zoology, Introd.) in der Mitte zwi-fchen Norwegen , und den fhetländifchen Infein iftdie Tiefe des Meeres 65, 70, höchftens 75 .Klafter;Oftwärts von Island in anfehnlicher Entfernungvom Lande ruht das Senkbley bey 105 Klafter(Kerguelen Tremarec Voyage du Nord.Paris 1772). Ift das Meer felbft in weiter Entfer-nung vom Lande nicht tiefer, um wie viel mehrmuffen wir nicht erftaunen, einen kleinen Landfeenoch tiefer zu fehen? Die gewaltigen fenk-