Geognoftifche Ueberficht
JLjs ereignet iicli oft, dafs inan Phänomene in derNatur gänzlich erklärt zu haben glaubt, wenn manfcharffinnig oder glücklich genug gewefen ift, in ihnenAehnlichkeiten mit andern, fclion bekannten Erfchei-nungen zu finden. Spätere Erfahrungen lehren je-doch häufig, wie ■wenig die Urfaclie der letzteren aufjene lieh übertragen läfst, und oft ift man zu geftehengenöthigt, dafs beyde nur wenig mit einander ge-mein hatten.
Ein l’olcher Gang des menfchlichen Geiftes fclieintauch in der v u 1 kanifchen M i neralogi e Statt ge-funden zu haben. Man wandte die Erfcheinungen derVulkane atxf die fonderbaren Produkte an, die mandenen, in der Nähe der Vulkane völlig gleich über dieganze Welt verbreitet fand, und Überfall bey derFreude der feheinbaren Erklärung eines der räthfel-liafteften Phänomene, die unzähligen Schwierigkei-ten, welche jetzt die Wahl zwilchen den Erklärungenfaft unmöglich machen.