Band 
Zweiter Band.
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Auch die Gegend von Rom , welche für den Na-turforfcher nicht weniger wichtig ift, als für den Hifto-riker, der die grofsen Begebenheiten auffucht, welcheden Menfcheil über den Menfchen erheben, hat liehdiereni zu rafchen Fluge der Einbildungskraft überden langfamen Gang der Erfahrung unterwerfen muf-fen. Man hat die vulkunifchen Erfcheinungen, dieVulkane felbft bis in Roms Mitte verfolgt, und manwundert ficli mit Recht, die Wirkungen diefer fürch-terlichen Feuerfchlünde an einigen Orten fo unge-heuer grofs, an andern wenig von diefen entfernten,unverhältnifsmäfsig geringe zu finden; man wun-dert fich, fie hier zu mehr als 2000 Fufs Höhe aufftei-gen, dort in dünnen, föhligen Schichten, mit Pro-dukten ehemaliger Walferbedeckungen abwecbfeln zufehen, die durch ihre kalkartige Natur und die Mengeder vegetabilifchen Produkte, welche lie einfchliefsen,keinen Zweifel über ihre Entftehung zulalfen. Weitentfernt zu glauben, den Schleier heben zu können,welcher vielleicht lange noch diefe ewig denkwürdi-gen Gegenden bedecken wird, habe ich nur die Ab-ficht, hier einige der Beobachtungen zu entwickeln,welche ich vor den Thoren der Stadt im Sommer 1798zu machen Gelegenheit fand. Vielleicht können fiedienen, einft das Ganze in ein helleres Licht zu fetzen,

K a 1 k ft e i n.

Die grofse, in mehreren unterbrochenen ZweigenItalien zertheilende Apenninenkette, läuft oftwärtsvon Rom , in ungefähr iQ Miglien Entfernung, vor-