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Zweiter Band.
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liegen alle über einander, und kaum lieht man nocheinige jener anderen Verfteinerungen in ihrer Näheoder zwifchen ihnen felbft. Diefe merkwürdige Ab«fonderung der Verfteinerungsarten ift vorzüglich deut-lich, wenn man den Hügel auF dem Wege durchVilla Madonna erfteigt. Die erften Auftern liegenfchon unter dem Fufse des Cafino felbft, die man ge-neigt feyn möchte, bey dem erften Anblick für fremd-artig zu halten; denn fie liegen locker umher. Alleinhinter dem Garten fieht man die ganze Schicht unterder Dammerde entblöfst. —

Alle diefe Erfcheinungen beweifen das hohe Alterdiefer Berge, die eher entftanden, als lieh der MonteCavo erhob, eher als die Berge vonMarino, Fras-cati , Albano fich bildeten, eher als die Ebene vonRom mit Tuff und Travertino bedeckt ward. — Auchift es deutlich, wie der Tiber dem Widerftande dieferHügel weichen mufste; Beweis, dafs der Flufs feinenLauf erft viel fpäter durch diefe Gegenden nahm.Nach feiner Vereinigung mit dem Teverone fcheinter,nach Weften hin, den nächften Weg gegen das Meernehmen zu wollen. Der Monte Mario ftelit ihm indiefem Laufe entgegen; er wendet lieh gegen Süden,folgt felbft in der Stadt den Krümmungen des Vati-cans und Janiculuins, und findet den Weg well,wärts zum Meere nicht wieder, als nur erft dem Tre-Fon tane'gegenüber, jenfeits S. Paulo, nachdem derMonte Verde fich gänzlich in die Ebene verlorenhat. Der Berg war daher vor dem Flulfe da; die Hü-gel hingegen, an der linken Seite der Tiber , verdanken

Bnch’s geogn. Beol>. II. Bd. Jj