den Auswafchungen cliefes Stromes felbft ihre Entlte-hung. Auch übertrifft die Reihe des Janiculums diefeHügel bei weitem an Höhe. Durch Barouieterbeob-achtungen fand ich am erften Januar 1799 ‘Ee Kircheder Madonna del Monte Mario über den Peters-platz 375 Fufs, und die Villa Mellini, den höch-sten Punkt des Monte Mario , 4 10 Fufs. Den eigent-lichen Janiculitm jenfeits S. Pancrazio fand Schuk-burgh 274 Fufs über dem Tiber ; eine Höhe, welchedie berühmten heben Hügel nicht zur Hälfte erreichen.
Unter den Gefchieben, welche diefe Sandftein-höhen bilden, fucht man vergebens Produkte, dievom Monte Cavo, vom Marino oder Frascatilierabkarnen; vergebens Stücke von Travertino, vonTuff, Peperino, Leucit, Bafalt und andern Foffilien,die man doch in geringer Entfernung und auf diefenHügeln felbft fehr häufig antrifft. Dagegen fehen wirandere Foffilien aus dem Innern der Apenninen, Jafpisund Feuerft^in, die häufig kleine Schichten im Alpen-kalkfteine bilden, viele Stücke vom Kalkfteine felbft,und andere Gefchiebe, welche von ungleich entfern-teren Orten hergeführt werden mufsten, als es beyden Gefteinen des Gebirges zwilchen Velletri undFrascati bedurft hatte. Ist es daher nicht einleuch-tend, dafs diefe hohe Bergreihe, welche den MonteCavo umgiebt, jetzt die vornehmfte Zierde der Römi-fchen Ebene, noch gar nicht da war, als derJaniculuszufammen geführt ward, und nur erlt viel fpäter hchbildete? — Der Sandftein fchliefst Seegefchöpfe ein;in andern Gefteinen der Römifchen Ebene fehen wir