Band 
Zweiter Band.
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Theile entftand; die erdige und wenig kryßallinifcheForm beweift, daTs fie im GewälTer nur fein zer-theilt, nicht aufgelöft waren, in der Art, wie fienoch jetzt der Teverone und die Tiber fortführen, diedurch iie ftets gelblichgrau und trübe erfcheinen. Aberdafs es auch der Anieno und kein anderes GewälTerwar, das fie abfetzte, beweift ihr Vorkommen geradedort, wo das Thal des Anieno lieh in die Ebene öfFnet,aber dort nicht, wo Thal und Flufs fehlen.

Nie enthält das Geltein Produkte der See, oderlaiche, die nicht jetzt noch in der Gegend einheimifchwären; der Flufs konnte nur folche abfetzen, welcheer auf feinem bisherigen Wege antraf. — Die fürch-terlichen und fchauderhaften Klüfte und Holen, indenen der Flufs, von der gro fsen Ca scad e aus biszu den Cascatellen, fich durchdrängt, find daherwahrfcheinlich nicht Oeffnungen, die das Waller liehfelbft grub; fondern vielmehr Ueberrefte, die wegender fich durchdringenden Fluth nicht zugebauet wer-den konnten, und deswegen fich auch jetzt noch im-mer offen erhalten. — Aber wie, könnte man fragen,wie hat diefes GewälTer die Höhe von C46 Fttfs errei-chen können, bis zu welcher fich in Tivoli der Tra-vertino herauf hebt? Diefe Erfcheinung fetzt eine ehe-malige höhere Lage des Thaies voraus, als die See fichfchon bis Ofiia zurückgezogen hatte; und vielleicht ifteben diefer Zurückzug, und der dadurch bewirkte hö-here Fall der GewälTer, Urfache des Herabfmkens desThalbodens über der grofsen Cascade gewefen. Ebendadurch fcheint aber auch eine beträchtliche Ausdeh-