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Aber bedenken Sie, dafs auch eine Reihe von fech-zig Vulkanen in zwey Meilen Länge hintereinanderein Phänomen iß, dafs bey weitem die alle halbeJahrhundert fich folgende Kraftäufserung eines AetnaoderVefuv iiberfteigt. Liegt doch der Montdorgenau in der Richtung der Puy’s, und hört diele Kettedoch gerade dort auf, wo der Fufs des Montdor fichzuerlt aus der Gebirg9ebene emporhebt!
Ein Lavaftrom mufs von hohem Punkten herab-ftiirzen, das beweifen die Erfahmhgen an den italieni -fchen Vulkanen; und wenn wir einen Vulkan fehen,■wie Graveneyre, fogrofs, fo verwüftend in feinenWirkungen, uncl doch auf dem Gipfel über dein Gra-nit nur wie hingehaucht, fo fehen wir uns fchon vonfelbft nach dert hohem Schlünden um, von denen wegdiefe Malfe aus dem Granit hervorgeprefst wurde. —Und wenn bey ihm auch Pariou, der hoch überGraveneyre weglteht, diefe drückende Säule ver-borgen hätte, wer trieb denn die Lava von Pariouhervor? Doch ich verliere mich in Vermutliungen.Nichts mehr davon.-
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Ich habe Ihnen bisher nur von einem Bafaltberg,dem Puy de Montaudoux, geredet, und doch iftClermont von Bafaltbergen auf allen Seiten umge-ben, und fo fehr, dafs uns, wohin wir auch fehen,ßets andere und fonderbare Formen auffallen müfien.— Ander Seite der Cote de Prudelle fliegen wir