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Guaycos unsichtbar, da hohe Gebäude durch Wölbungen sieverdecken. Einige dieser Guaycos gleichen mächtigen offenenGängen, sichtbar 60 bis.80 Fuß tief. An vielen Punktensind sie, in 30 bis 10 Lachter Länge, gar nicht nach obengeöffnet, sondern bilden natürliche Stollen, unterirdischeWeitungen. Es ist ein Volksglaube in Quito , daß dieStadt darum so wenig an ihren prächtigen Kirchen und hohenHäusern bei häufigem Erdbeben leidet, weil diese, in andererHinsicht geognostisch wichtigen, offenen Klüfte den unterirdi-schen elastischen Dämpfen lä los rgporos) freien Ausgang ge-währen. Eine solche, auch von Ulloa angenommene Theorie,die mit der uralten römischen Meinung vom Nutzen derBrunnen bei Erdstößen zusammenhängt, wird aber durchdie Erfahrung wenig bestätigt. Aufmerksame Beobachterhaben bemerkt, daß einige östlichere Quartiere der StadtQuito , bei Santa Barbara und Sän Juan Evangelista,die von keinen Guaycos durchschnitten sind, minder leidenals die den Guaycos näheren.
Die wenig steilen Abhänge ikalclgs) des Pichincha, diezum Wasserfall führen, sind mit kurzem Rasen von geselligenGrasarten lkoclosiwmum üolüls, Ezsmnotrix und 8üpaeminons, Cavan.) bedeckt. In dem Rasen blühen verein-zelt einige Calceolarien. Der Wasserfall von Cantuna,1728 T. über dem Meere gelegen, War gerade sehr dürftig,und hatte, in anderen Monaten, von der Plaza mayor ausgesehen, unsere Erwartungen mehr gespannt. Wir folgtenweiter aufwärts einer engen Schlucht, durch die wir, dasweit gesehene Kreuz von La Condamine , ll.g 6rn?. cko ki-eknnolla (2072 T.), rechts zur Seite lassend, in eine kleine,ganz horizontale Ebene (lck-mo clo I-> loma oder Ickemo cks