Vorrede.
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Anzahl deutscher Vögelarten möchte rühmen können, nichtvon einem unter uns einmal geschossen oder beobachtetworden zu seyn. Dazu bedurfte es aber auch einer größe-ren Ausdehnung, als unsre eignen Jagdreviere uns dar-boten, und ich muß den Eifer rühmen, mit dem uns dieHerren JagdbesiHer zuvorkamen, deren Bezirke wir, irgendeines Vogels wegen, zu besuchen wünschten, und wie siemit Freuden die Erlaubniß dazu gaben. —> Demunge-achtet fehlte es uns doch an Manchem, woran die geogra-phische Lage unsrer Wohnorte die meiste Schuld hat. Unsfehlen Gebirge und Meeresküsten, folglich fehlen uns auchsolche Vogel, die ihren Aufenthalt stets dort haben undhöchstens nur durch ein blindes Ungefähr einmal zu unsverschlagen werden. Hier halfen aber meine auswärtigenFreunde, von denen ich mit Empfindung des innigstenDankes nur einige namentlich hier anzuführen mich ge-traue. Wer kennt nicht die hochverdienten Namen: vonMinckwiH, Temminck, Schinz, Benicken, Nat-terer. Sie werden mir, wie der so manches anderenBeförderers meines Unternehmens, den ich hier nicht auf-führe, stets ein Gegenstand wahrer Verehrung seyn. --
Zu mehrerer Bequemlichkeit, soll das ganze Werk invier Bände abgetheilt werden, und diese so. schnell, als e§die vielen nöthigen Vorarbeiten nur erlauben wollen, aufeinander folgen. Der Herr Verleger, bekannt als einMann, der Gutes und Nützliches so gerne befördert, wirdgewiß nichts sparen, was Papier , Druck, Illuminationund dergl. zur Verschönerung und Empfehlung des Ganzenbeitragen können.