V. Ordn. XXX. Gatt. 170. Klein-Specht. 337
Das alte Männchen: Stirn, Zügel und Halftern gelb-bräunlich, bald dunkler, bald weißer; von der Stirn bis auf dasGenick ziert den Oberkopf ein großer ovaler Fleck von einem präch-tigen hellen Karminroth, welche Farbe nächst der Stirn gewöhn-lich etwas lichter, hinterwärts starker oder feuerichter, und an denSeiten mit einem schwarzen Strich begrenzt ist, welcher sich mitdem dreieckigen schwarzen Nackenfleck vereinigt, dessen untere Spitzeschmal den Hinterhals hinab zum ebenfalls schwarzen Oberrückengeht; doch ist schon ein Theil des letztem und der Schultern wie derganze Unterrücken, nämlich weiß, mit schwarzen Querbändemdurchzogen; ein Theil des Bürzels und die Oberschwanzdeckfedernalle einfarbig schwarz. Ueber das Auge zieht ein hcllweißer Streif,erweitert sich an den Schlafen und nimmt unterwärts die ganzenHalsseiten ein; am Mundwinkel fangt ein dunkler Bartstreif an,welcher anfänglich bald nur schwarz und weißgrau geschuppt, baldauch nur ein ganz schmaler schwarzer Strich ist, unter dem Ohreaber ein großer dreieckiger schwarzer Fleck wird, dessen untere Eckean den Seiten der Oberbrust sich in schwarze Schaftstriche auflöst;die Wangen, Kehle, Gurgel und alle untern Theile des Körpersweiß, mit einem starken lichtbraunen Anflug, die Brustseiten mitmattschwarzen Schaftstrichcn und die untern Schwanzdeckfedern mitherz- oder mondfvrmigen mattschwarzen Flecken. Alle Flügelfe-dern sind schwarz, etwas matter als das übrige Schwarz der obernTheile, die Schwingen haben weiße Spitzchen, die großen vier bisfünf, die andern drei bis vier, fast viereckige hellweiße Randflecke,denn sie gehen nur an den drei letzten durch den Schaft, an denübrigen nur an den Außenfahnen bis an diesen, und diese Fleckebilden eben so viel hellweiße Querbinden durch den schwarzen Flü-gel, welche noch um zwei vermehrt werden, durch die weißen Spi-tzenflccke der mittlern und großen Reihe Dcckfedern und einer wei-ßen Querbinde an der Wurzel der letztem; auf dem zusammenge-legten Flügel sind nur fünf bis sechs Querbinden sichtbar. Diezwei mittelsten Paar Schwanzfedern sind tief schwarz; das dritteschwarz, an der Außenfahne spitzewärts mit ausgezacktem weißemKeilfleck und schwarzer Einfassung der Spitze; das vierte nur ander Wurzel schwarz, sonst weiß, mit schwarzen Querbinden undSpitze, das fünfte Paar ganz weiß, mit fünf schwarzen Bändern;die kleinen Seitenfederchen schwarz, mit weißem Randfleck nahe ander Spitze. Won unten ist der Schwanz wie oben, das Schwarzaber matter, und das Weiße gelblicher; die Schwingen unten5r Theil. ZZ