Band 
Siebenter Theil.
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Zwei und fünfzigste Gattung.

Austerrrfischer. Haematopu«. L/-r-r

Schnabel: Viel länger als der hochstirnige, starke Kopf; ge-rade, stark von den Seiten sehr zusammengedrückt, sehr hart; gegendie stumpf abgeschnittene Spitze noch mehr (messerartig) zusammen-gedrückt, und sehr schmal, obgleich von ihr sanft erhöhet und, vonder Seite betrachtet, kolbenartig gestaltet; Ober- und Unterschnabelvor den Nasenlöchern niedergedrückt.

Nasenlöcher: Seitlich, unfern der Basis, schmal, ritzartig,durchsichtig, in einer weichen Haut liegend, die auf der Schnabel-mitte in einer vertieften, schmalen Furche verläuft.

Füße: Dreizehig, stark, kaum mittelhoch, über der etwasdicken Ferse nicht hoch hinauf nackt; die Zehen kurz, mit breitenSohlen, deren Ränder an den Seiten etwas hervortreten; dieäußere und mittelste mit einer bis zum ersten Gelenk reichendenSpannhaut, von welcher sich zwischen der mittlern und innern nurein kleines Rudiment zeigt; ohne Hinterzeh.

Flügel: Groß, lang, spitz, ausgeschnitten, wodurch noch eineHintere Spitze gebildet wird, welche jedoch viel kürzer als die vordereist; die vorderste große Schwingfeder die längste.

Schwanz: Kaum mittellang, breit, am Ende gerade; zwölf-federig.

Das kleine Gefieder ist sehr dicht, derb, und schließt sich glattan. Der Vogel ist reicher damit ausgestattet als die meisten schne-7r Theil. 21