Band 
Siebenter Theil.
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Xls. Ordn. L3I. Gatt. Austernfischer.

Schncpfenvögeln, deren allgemeine, bei Otmi-säriub angegebeneBildung sich hier wiederholt, vorzüglich durch die Größe der Na-sendrüse, die sehr'bedeutende Entwickelung der die Kiefer be-wegenden Muskeln und mehrere, theils hiervon abhängige, Ver-hältnisse des Kopfgerüstes, so wie auch durch den untern Kehl -kopf ausgezeichnet."

Die beiden Nasendrüsen bedecken als breite, fast nieren-förmige, mit dem innern geradlinichten Rande dicht an einanderstoßende oder nur durch eine sehr schmale Knochenleiste geschiedenePolster die ganze, zwischen den Augen befindliche, Region der Stirn-beine, auf deren Oberfläche sehr deutliche, ihrer Figur entsprechendeGruben für sie gehöhlt sind. Jedoch sind diese Gruben, obgleichviel umfänglicher als bei den Charadrien, nicht so ringsum abge-schlossen und vom Ausführungsgange der Drüsen durchbohrt wiedort, indem vielmehr die Drüsen über den Orbitalrand, besondersnach vorn, etwas hinausragen und der Ausführungsgang noch vonDrüsensubstanz begleitet durch einen bloßen Ausschnitt jenes Randesin die Augenhöhle tritt und von da zur Nase geht. Der Orbital-rand ist daher nicht so erhöht und der zwischen den Augen befind-liche Theil der Stirnbeine ist nicht so breit als bei Osim->clrin8 undOeüionemus. Aber der vorderste Theil der knöchernen Stirn istdurch die angesetzten Platten der Thränenbeine plötzlich sehr ver-breitert. "

Die Nasengrube ist groß und lang und der Biegungspunktdes Oberkiefers befindet sich v.or den Nasenlöchern, so daß nur dievordere Strecke des Oberkiefers beweglich ist und bei der Oeffnungdes Schnabels gehoben werden kann."

Die knöcherne Augenscheidewand zeigt drei häutigeStellen. Die Gaumenbeine sind sehr breit und mit ihrem in-nern und äußern Rande so stark nach unten gezogen, daß dadurcheine sehr bedeutende Höhlung zur Aufnahme des wu8euli,8 ptsr)--Koicleu8 gebildet wird. Der Hintere Fortsatz der Unterkiefer-äste ist wie der innere sehr stark; er ist abwärts geneigt und obenmit einem ordentlichen Ausschnitt zur Anfügung des den Schnabelöffnenden Muskels versehen, welcher Muskel zwar hier viel schmälerals bei 8ti-ep8ils8, aber auch von bedeutender Entwickelung ist, undsich weit nach hinten am Schädel erstreckt."

Die Halswirbel, deren 13 sind, zeichnen sich durch sehrstarke Querfortsätze aus; auch haben der zweite bis fünfte ansehn-liche Dornsortsätze."

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