324
XU. Ordn. 141. Gatt. Aufternfischer.
„Das Gabelbein ist weniger als bei andern Schnepfenvö-geln von vorn nach hinten gekrümmt."
„Die vier Hautbuchten (Lxoiünrae obtnraiae) des Brust-beins sind sehr ausgebildet und tiefer als bei den meisten Gatt-ungen dieser Familie."
„Die 9 Nippenpaare sind schmächtig und schwach und ent-sprechen in dieser Hinsicht wenig dem, sonst fast in allen Theilenstämmigen, Skelett. Sieben derselben haben den Rippenknochen.Der Rippen äst fehlt den beiden ersten und den beiden letztenPaaren."
„Die Zunge hat etwa nur ein Drittheil der Schnabellänge;ihr Hinterer Rand ist mit acht hornigen Zähnen besetzt."
„Um untern Kehlkops sah ich keine Spur von dem sonstbei Schnepfenvögeln gewöhnlichen Muskelpaar."
„Der Vormagen ist vermöge der Stärke der Drüsen sehrdickwändig."
„Der Magen nur sehr schwach muskulös."
„Der lange Darmkanal zeigt an der innern Flache imDuo-denum Zellen, in der übrigen großen Strecke zickzackförmige Längs-falten, im Mastdarm aber wieder unregelmäßige Querfalten undZipfel, in den mehr als zwei Zoll langen Blinddärmen erst ei-nige große Zellen, dann unregelmäßige Falten."
. v »
Diese Gattung hat nur wenige Arten; es gehören hierher Hae-matopus niKer aus dem mittäglichen Afrika und Australien ;Hs6«iatopu8 xailiatus aus Südamerika ; und HaematojEjeucopu8 von den Maluinen. — Die unsrige ist auch bis zummittlern Afrika und über Nordamerika verbreitet; denn Eu-ropa, wie Deutschland , besitzt nur
Eine Art.