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welche in den gegen Westen gelegenen Ländernkamen, erhielten den Zunamen occidentaH 3 ^ 1 'Die Varietäten des Telesins standen in einem höb ere)1Werthe wie die des Topases, weil sie härter sind, ^haftere Farben besitzen und eine schöne Politur aflzunehmen fähig sind; da man nun aber mit den ^ ottern orientalisch und occidentalisch zueher Zeit den Begriff einer gröfseren oder gering eI ’ eI 'Vollständigkeit verband, so gebrauchte man sie zulß tztblofs zur Bezeichnung dieses letztem Begriffes, vre 1 ** 1man, durch neuere Beobachtungen geleitet, in abei^'ländischen Ländern Fossilien antraf, welche den er3 tC 'xen in Rücksicht der Güte nichts naebgaben. In di 3 'sein Sinne genommen, kann der. Saphir von Puy aud 1nur orientalischer genannt werden. EbenBegriffe wurden hernach auch auf Agathe, auf Al 3 'hast er u. s. f. ausgedehnt. Der Gebrauch derter orientalisch und occidentalisch im kaid'inännischen Sinne bezieht sich also blofs auf Eig eI) *schäften, die das Auge ergötzen, und nicht auf ^Lokale selbst. *• '
5 . Die Methode, welche man sonst eingefüh rthatte, die Edelsteine nach den Farben zu klassi^ic^ re,,,hat in diesem Tlieile der Lithologie eine grofse Ve*'wirrung zu Wege gebracht. Ordnet man nun di eseFarben nach denen des Farbenspektrums, welcheallgemeinsten Glieder zur Vergleichung abgeben, s °erhält man folgende Tabelle;
Roth mit etwas Orange vermischt. Zinnober-