Band 
Zweiter Theil.
Seite
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fälliger Umstand bleiben, dagegen die Farbe selbst d etwahre Gegenstand ist j worauf inan Rücksicht zu n e ^'men hat. Man findet auch Telesine, welche roth eund blaue Stellen zugleich haben. Andere Telesh' esind gelb und blau zugleich. In diesem Falle wtirtl 611also zwei Gattungen in einem und demselben In<h vlduo Vorkommen,

Bei den eingebohrnen Indianern, die sich auf l ^' eeben angeführten Thatsachen berufen, werden allerietäten des Telesins unter der gemeinschaftlichen.nennung Rubin zusammengenommen, und bei ihn 611hedsen rother Rubin, gelber Rubin , blau«*Rubin die Fossilien, welche man hier Rubin , Tf'pas und orientalischer Saphir nannte. Ib rl!Theorie entsprach aber der Genauigkeit ihrer Beobacb'tung nicht. Sie stellten sich nämlich vor, dafs si^der Krystall nach der Stuffenfolge seiner Farbe in sei 'ner Gebirgsart, wenn ich mich so ausdrücken darf»immer mehr seiner Reife nähere, indem er nachnach verschiedene Farben erhalte, bis er endlich & erothe Farbe bekommen habe, die ihres Meinung na^ Jder höchste Punkt ihrer Reife sey w).

Diejenigen Personen, welche heut zu TageStudium der Edelsteine als den Gegenstand ihres V et "gniigens betreiben, und dabei ein gewisses Sys tel,Jzum Grunde legen, fassen gewöhnlich den Rubin,pbir und orientalischen Topas der alten Mineralog erlunter der gemeinschaftlichen Benennung der ori en

w~) Dp lI s t e, t. II. p. 220. Mercure Indien. Cf a P