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Kalkstein

GE

kcnricd, Osterode, Riechelsdorf in Hessen , Härkng in Tyrol,von Ocleans in Frankreich . — Hin und wieder treten heißeaus Stinkkalk - Bergen hervor, so u. a. bei Bagndrcs. — ,„d B

Stinkkalk wird als Baustein zum Straßen- und Chausseebaue,

Theil desselben, der sogen, brabanter Marmor, Lukullan rc. ö"standen der Sculptur und Bildhauerkunst verarbeitet; auchbeim Kleebaue zur Verbesserung des Bodens und gebrannt als -"s z!.— Anhang. Rauhstein. Freiesleben, geogn. Arb. H-IV. S. 551. Ein mehr oder weniger fester, theils poröser,kieseliger Kalkstein, mit wenig Bitumen-Gehalte; grau; imsplittrig bis groberdig. Steht in der Mitte zwischen Stink) ^Rauchwacke und Asche. Bon der Nauchwacke unterscheidetRauchstein durch größere Einfachheit in der Structur, durchheit von Biasenräumen und Höhlen w. Ein großer Theil derringer Walde unter dem Namen Rauch kalk bekannten Gesteinesauch hierher gehören. Die Felsart ist selten regelmäßig geschich-Zu-nimmt ihre Stelle auf der Rauchwacke oder unmittelbar auf de>ss ^stein ein, macht ferner einzelne Lagen zwischen Stinkstein, Raus?'„l-und Asche aus; oder sie erscheint nur in größeren Massen un? s^-n-lichen Stücken in den jenen Felsarten zugehörigen LcttenM^Ar-Kommt an mehreren Orten der thüringschen und mannsfeldsass"birge vor.

6> Rogenstein. v. Leonh. Felsart. S. 425. Od''ß-Cenchrrt. Oolitlrs; Laloairs oolitigue. Oolite. Cnlcararico. Freicsleben, geogn. Arbeit. I. S. 120. Merian,.^-träge zur Geognosie. I. S. 46. Hoffmann, geogn. Beschuhstvon Magdeburg. S. Z9. — Der Name ist von der Aehnlichk^KFelsart mit Fischrogen entlehnt. — Kalkkörner und Kalkteigin eigenthümlicher Verbindung, die Masse des Gesteins; die Kal°ks„F

liegen, in größerer und geringerer Häufigkeit, in einem, bald »ut^z

sam vorhandenen, bald vorherrschenden, theils rein talkartigen,mehr thonigen Teige. — Die Farbe der Körner ist verschieden 'xeldem Ungleichen des Eisengehaltes; rauchgrau, bräunlichroth, °"§icschwärzlich- und kastanienbraun; auch weiß ins Gelbe und Graue-bindende Masse und die Körner sind, theils von gleicher, theils,verschiedener Farbe. — Deutlich erhaltene organische Restein den meisten Rogensteinen, namentlich in den mehr sclbststandiß.tretenden, in andern aber, -besonders in den dem Jurakalk- zugE"css

sind sie nicht selten;" weit häufiger kommen jedoch die Trümmer

ben vor. — Uebergänge zeigt der Rogenstcin in Kalk,und in Sandstein. Bei großer Mächtigkeit widersteht die Felsart' ch-,imal in ihren klein- und feinkörnigen Abänderungen, den zerstechtäußeren Einwirkungen sehr. — Die Schichtung des RogensieN'fchrdeutlich und höchst gleichförmig; die Zerklüftungen entziehen ihr

weise die Bestimmtheit." Der Rogenstein' tritt, wiewohl mästselbstständig aus, ist mächtig und über große Räume verbreitet;

Felsgebilde, gewöhnlich in den oberen Schichten der bunten Sanrl^,,.

Formation, seltener in der Lias- oder schwarzen Mergel-Forn'^k— Der mehr selbstständig auftretende Rogenstein bildet erhabene f?und bedeutende Felsen - Abstürze (sogenannte Flühen). UnterteuUweicherem Mergel, hat seine verhältnismäßige Festigkeit und U>ize''§stebarkeit das Entstehen eigenthümlicher Berggestalten veranlaßt-Verbreitung der Felsart ist nicht allgemein, aber in manchen Geg

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