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A. v. Humboldt's Fragmente einer Geologie und Klimatologie Asiens / Alexander von Humboldt ; aus dem Französischen mit Anmerkungen, einer Karte und einer Tabelle vermehrt von Julius Loewenberg
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Ausbrüche von Granit, Porphyr, (rachytischen Gesteinenund edlen Metallen sich zeigen, dem Umfange und derabsoluten Höhe nach wahrscheinlich beträchtlicher, als derGrofse Altai , dessen Lage und Existenz als eine eigeneKette von Schneebergen fast gleich problematisch sind.Arrowsmith und, seinem willkührlich gewählten Typusfolgend, mehrere neue Geographen nennen Grofsen Altai .eine imaginäre Fortsetzung des Himmels- Gebirges, dassie in Osten von dem Weintraubcn-Lande Kham.il {Ha-rnt) und der Mantschuren-Stadt Bar-kul 1 * ) gegen die öst-lichsten Quellen des Jeuisei und das Gebirge Tavgnunordöstlich verlängern. Die Richtung der Wasserscheidezwischen den Zuflüssen des Orkhon und des Stcppen-Sees Aral -Noor 11 ), ja die unglückliche Gewohnheit, hoheKetten zu zeichnen überall,' wo Wassersystemc sich tren-nen, haben diesen [rrlhum veranlafsl. Will man auf un-seren Karlen von Inner-Asien den Namen eines GrofsenAltai bcibehallen, so muCs man ihn einem hohen Gebirgs-zuge in ganz entgegengesetzter Richtung 3 ) von Nord-West

') Gegenwärtig Tschin-si-l'ou der Chinesen, v. II.

z ) Bei Gobdo-Kholo, unweit des Buddha-Tempels Tschoung-ngan-szu im Lande der Kalkas. v. II.

3 ) Parallel der Kette desChanga'i (Khangga'i*) zwischen dem IekeAral -noor der Dzungarei in dem Schneegehirge Tangnu , in süd-östlicher Richtung gegen die ehemalige Mongolen-Stadt Karakorumhin. Klaproths Asia polyglotte p. 146. v. II.

*) Das Gebirge des Khanggai oola im Norden der Orkhonquellenist 2000 Li (läOgeogr. Meilen) nördlich von IS'ing - hia in der ProvinzSchensi und 500 Li (37geogr.Meilen) nordwestlich von Ungghin-mu-ren. Seine Gipfel sind sehr hoch und bedeutend. Dieser Gebirgszugbildet einen Zweig des Altai ', der von Nordwest kommt, er erstrecktsich ostwärts gegen den Orkhon und die Tula mit ihren Zuflüssenund verliert sich in den Kentc-oola des K/iiuggan.

Ein Zweig dieser Kette trennt' sich westlich und streicht gegenworden unter dem Namen des Kuku- dabahn fort, er umgiebt dieobere Selcnga und alle ihre Zuflüsse, die ihm entquellen, und geht ineiner Erstreckung von 1000 Li (75 geogr. Meilen) auf Russischem Ge-bie.te fori. Auch der Orkliou und Tamir haben nebst ihren Zu-flüssen iliVe Quellen in dieser Kette, die wahrscheinlich dieselbe ist,