gegen Süd-Ost, zwischen dem rechten Ufer des obernIrlysch und dem leke-Aral - Noor (dem Grofsen Insel-See) bei Gobdokotho, geben.
liier also, südlich von dem Nnryin und der lluch-lonna, die den Russischen sogenannten Kleinen Altai be-gränzen, ist der Ursitz Türkischer Stämme, der Ort, woDizabul, der Grofs-Khan der Thu-khiu, am Ende desölen Jahrhunderts einen Byzantinischen Gesandten emp-fing 1 ). Dieser Goldberg 5 ) der Türken (Kin-schan der Chi-
welehc bei den alten Chinesen mit (lern Namen Juvjen - schon be-zeichnet worden ist. Kl.
Irlysch zum Dzaisaug, Jenise'i, Selenga zum Baikal und Amur in seinen oberen Quollströmrn sind die vier grofsen durchsetzendenI* lufssysteme, welche das orographische I. des Altai - Systems
in seine drei Ilauplgruppen zertheilt, nämlich: 1) der /iltai im en-gem Sinne, vom Irtysch am Dzaisaug und seinem nördlichen Ost-ufer bei Uslkamenogorsk und Semipolatinsk bis zu den Selenga - Quel-len und Djabekan zum Gobdo-kotho. 2) Der Khanggai, von denJenise'i-Quellen um den Kossogul in dem bogenförmigen Wasser-sdieidegebiel, bis zu den Westufern des Orkhon. 3) Der Kente-Khinggan von den Tula- und Kberlon-Quellen bis zum mittlerenLauf der Ingoda und Schilka, wo sich alsdann das Daurisclie Ost-gebirge anscldiefst. — Die einzelnen bei Timkowski, Tulischen u.a. a. 0. zerstreut vorkommenden Data zur. Orographie des Khanggaihat Ritter in der ihm eigenlhiimlichen, lehrreichen Weise in seinerErdkunde, Asien , 2te Aullagc Ild. I. S. 491. zusammongeslellt.
A. d. U.
') Klaprolh’s Tabl. hislor. p. 117. — Id. Mem. rel. ä AsicT. II. p. 388. v. II.
a ) Es ist wohl zu unterscheiden, ob der Alt-Türkische oder Chi-nesische Name Goldberg für den Altai , südlich vom Narym-1' Hirs-chen und der jetzigen Russischen Gränze, seinen Ursprung den goldhal-tigen Trümmern verdankt, welche die Kalmücken noch jetzt in denl'lufsthälern, die in den Oberen Irlysch münden, antrelTen; oder ob deiColdreichthum des nördlicheren sogenannten Kleinen Altai an seinemsüdwestlichen Rande, zwischen Sirianowski und dem Schlangenberge,(ein Goldreichlhum, der in den oberen Teufen der Silbergänge ambeträchtlichsten war), dem sogenannten Grofsen Altai seinen Coldrulgegeben bat. Der Zusammenhang der beiden Gebirgsmassen konnteauch den rohesten Völkern nicht entgehen. Der kleine Altai setzt beiUst-Kamenogorsk über den Irlysch. Auf diesem Flusse haben wirgleichsam eine Gcbirgsspalle zwischen Buehtarminsk und Ust-Ka-