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luiig, sich in den Gesleinscliichlen l ), in dem Zuge derAlginskischen Alpen, der hohen Tschnja - Steppe, derKette des lyiclu (dem Culininationspunkle 2 ) des Russi-schen Altai ) und den Spalten der engen Fiufsthäler (desTschulysclnnan, der Tschnja, Kalunja und des oberen
lan-Chaghan sind (nach D'Ohsson IJist. de illong. T. I. p. 89.not.) die Goldenen Herrscher. Mit den Turk-Stämmen verbreitetesich demnach der Name Altai unter den durch verschiedene Dialekteund Sprachen bedingten Veränderungen nach den entgegengesetztestenGegenden, und ging theils als Ehrenname von Residenzlagern, thcilswegen des Reiclilhums dieses edlen Metalls auf einzelne Lokalitätenüber. In der Grsandschaft Kaiser Justinus II. (509; an den Ka-Khan Dizabul ist so der Altai am Irlysch verstanden, und der Ue-bersclzer der Geschichte der Turk-Ta Laren des Abulghasi, der denRaschidcddin cxcerpirlc (Leyden 1726. 8. p. 385. IXot. a. 90. Not.a. etc.) ist vielleicht die erste Quelle nach, oder seit welcher wenig-stens die benennung des mm erst unterschiedenen Grofsen und Klei-nen Altai allgemeiner ward, indem er sagt: „der Kaukasus , der di-rekt von dem Strome Irlysch bis zum Japanischen Meere streiche undden die Tataren Turga Tubusluk nennen, sende zwei Arme aus, dieden Irlysch auf beiden Ufern begleiten, bis zum Dzaisang-See auf-wärts; sie heifsen Grofser und Kleiner Altai ." Dieser Stelle folgtauch Dcguigncs ( Gesch. d. Mong. Th. I. S. 58. und Einleit. S.274.) mit der Angabe der fast doppelten Entfernung des Gebirgesvon Karakorum , 5000 Li oder 375 geogr. Meilen. Als Ehrennamevon Residenzbergen, Grabstätten, z. 15. Tschingis-Khans u. s. w.ward der Name Altai auch weiter ostwärts gebraucht, so im Anfängedes 13lcn Jahrhunderts in der Nähe des alten Karakorum, und es isteben nicht nölhig, mit dem Turk-Mongolischen Ehrennamen denbegriff eines Goldreichen Gebirges zu idenliliziren und die zerstreu-ten Lokalitäten in ein einziges System einzuzwängeu. A. d. U.
') Siehe Ledcbour’s, Mayer’s und v. bunge’s interessanteReise durch dos Altai-Gebirge. T. I. S. 422. v II.
2 ) Dieser Punkt, dessen Kenntnifs wir den kühnen Gebirgswan-derungen des Ilrn. Dr. v. bunge verdanken, ist wahrscheinlich höherals der l’ic Nethou (1787 Toisen), der höchste Punkt der Pyrenäen .Der Alta'ische lyiclu (Gottesberg) oder Alas-tau, auf Kalmückisch Kah-ler borg, liegt am linken Ufer der Tschuja , und wird von den co-lossalen Katunja - Säulen durch den Flufs Argul getrennt. Die höch-ste barometrisch gemessene (doch nicht durch corrcspondircnde bo-obachlungen berechnete) Station des Russischen Altai ist bisher eineQuelle des Kleinen Koksun - Gebirges, 1615 Toisen über dem Mee-resspiegel. v. II-