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Untersuchungen über die physicalische Geographie der Alpen : in ihren Beziehungen zu den Phaenomenen der Gletscher, zur Geologie, Meteorologie und Pflanzengeographie / von Hermann Schlagintweit und Adolph Schlagintweit
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553
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BEOBACHTUNGEN AN EINZELNEN STATIONEN.

S35

V. 4000 bis 5000 P. F.

Bezeichuuug

der

Pflanzen.

Innichcn

3999'.

Heiligen-

biut

4004'.

Sölden 4 )4050 bis4300.

Schönau

4731'.

Belaubung.

Fraxinus excel -

27. Mai

29. Mai

2.Juni

sior.

Blüthenbil-

dung.

Viola odorata .

25. April

3. Mai

5. Mai

7. Mai

Prunus Cerasus .

20. Mai

26. Mai

5.Juni

Secale cereale

11. Juni

17. Juni

20. Juni

30. Juni

hib.

Hordeum disti-

30. Juni

7. Juli

10. Juli

17. Juli

chum u. he-xastichon.Linum usitatis-

28. Juni

11. Juli

simum.

Bezeichnung

der

Pflanzen.

Innichcn

3999'.

Ileiligcn-

blut

5004'.

Sölden 4050 bis4300.

Schönau

4731'.

Fruchtreife.

Prunus Cerasus .

26. Juli

17. Aug.

20. Aug.

Secale cereale

2. Aug.

10. Aug.

13. Aug.

22. Aug.

hib.

Hordeum disti-

13. Aug.

22. Aug.

22. Aug.

3. Sept.

chum u. he-xastichon.Triticum vulga-

27. Aug.

3. Sept.

6. Sept.

re aest.

Avena sativa.

6. Sept.

10. Sept.

18. Sept.

VI. An der äussersten Grenze der Cerealien.

Bezeichnung der Pflanzen.

Heiligenkreuz

5047'.

Am Platll5136'.

Bezeichnung der Pflanzen.

Heiligenkreuz

5047'.

Am Plaltl5136'.

Blüthenbildung.

Secale cereale hib.Hordeum distichum u.hexaslichon.

20. Juli

8. Juli

21. Juli

Fruchtreife.

Secale cereale hib.Hordeum distichum u.hexaslichon.

1 1. Sept.

3. Sept.

1 \. Sept.

VII. Dauer der Alpenwirthschaft.

Hohe.

Beginn.

Ende.

Bemerkungen.

3000 bis 4000'

Ende Mai, Anfang Juni

Ende September

Zwischen 3000 und 4000 Fuss sind

4000 bis 6000'

Endo Juni

Mitte September

die Sennhütten, besonders inden inneren Theilen der Alpen ,

6000 bis 7000 '

Mitte Juli

Anfang September

ungemein selten. *

Es geschieht sehr oft, dass man

(Höchste Alpenhütten,grossentheils Schaf-alpen.)

von den niederen Alpenwoidenallmählich zu den höheren über-geht und auch im Herabsteigenwiederholt die tieferen Senn-hütten besucht.

1) (Sölden ) Die angeführten Vegelationsepochen sind ein Mittel für die verschiedenen Theile die-ses Thalbeckens. (Vgl. die hypsometrisch. Bestimmungen Nr. 129 u. 130.)