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tber er*ffiejtem
unb be§ 2 (benb§ nur in Sften erblicfen. ’JCucf) fann erfür un§ S5erooi;ner ber nörblidben Erbbalfte niemals in®üben erfbfjeinen, fo wenig als für bie äSeiroijner berföblid;en .fialbfugel in -Korben. Sie Erhebung beS 9tesfienbogenS über ben $orijont bringt oon ber 4?öbe ber®onne ab. 333ir muffen il;n uhS nämlich als einen roll«fommnen Kreisbogen (ßirfcl) benfen, »on bem aber nur«in SEfjeit ficb über bem @eftcf)tSfreife beftr.bet. Siefet&beil ift um fo größer, je tiefer, unb um fo fleiner, jehöher bie Sonne fteht. Sic größten Stegcnbogen erfeijeüHcn baber jurßeit beS 2luf* ober Unterganges ber Sonne.©S entfielt alSbann bie obere <£mlftc beS KrdfeS amFimmel unb ber ©ittelpunft liegt im ^orijonte, Saber größte ^atbmeffer beS SJogenS nicht mei)t alS 4-2 ©rabunb 17 ©inuten betragt: fo barf bie Sonne biefe >£)öi)eum Fimmel nicht erreichen, wenn noch ein S^£?eit beS SBo*genS über ben .foorijont ßeroorragen ober fiebtbar werbenfoil. SarauS erflärt- eS ftcb, warum Siegenbogen- imSterben »iel fcltner finb als in Sften ober SBeften. Siefönnen bei unS nur im Spatherbjte, 2Binter unb SSorsfrütjlinge fid> ereignen, weil nur ju biefer Beit ein hin*^nglich tiefer Stanb ber Sonne um bie SJlittagSjeit einsÜitt, können aber auch felbjt in biefem günftigfien Beit«fünfte feine bebeutenbe Erhebung hoben, weil immern °d) fo riet bon bem ^albmeffer beS SoogenS unter, be m v^orijonte bleibt, als bie Erhebung ber Sonne über^«ufeiben betragt.
©eifientfyeil§ bemerft man über bem eigentlichen°her .pauptsStegenbogen, in einer Entfernung