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kannt sind. Im Register sind die Funde nach politischen Ge-meinden geordnet und ich hoffe dadurch mancher Undeutlich'-keit älterer Ortsbezeichnungen abgeholfen zu haben. UnsichereFunde sind ganz weggelassen oder im Register mit Fragezeichenversehen.
Trotz der zirka 600 Zeichen, die eingetragen werdenmussten, sollte die Karte doch übersichtlich sein und ein Bildgehen von Bevölkerungsströmungen alter Zeit, wie sie auchüber eine Reihe urgeschichtlicher Tatsachen Aufschluss gebenwill. Ja, wenn meine Absicht klar niedergelegt ist, so wirddiese Karte selbst da, wo sie Lücken aufweist, lehren undanregen. Es sind z. B. viele Pfahlbauten eingezeichnet, aberes fehlen die Gräber jener Zeiten; in einigen Gegenden habenwir zahlreiche Grabhügel (der Eisenzeit), aber es fehlen diedazu gehörigen Ansiedlungen. Ich zweifle nicht, dass derjenige,der die Karte aufmerksam liest, in jeder Gegend herausfindet,was gesucht werden muss und da, wo sich, wie im Süden des Kan-tons, keine Zeichen finden, bin ich überzeugt, dass nur Mangelan Forschenden daran schuld ist, nicht aber der Umstand, dassdort in prähistorischer Zeit keine Bewohner zu finden waren.
Das Suchen nach Grabhügeln, alten Ansiedlungen, Strassen-zügen, kurz, das Suchen nach Resten der ältesten Zeiten istein vortreffliches Mittel, uns die Heimat bekannt zu machen.
Es erübrigt mir noch, all denen zu danken, die mitge-holfen an der Bearbeitung dieser Karte, besonders aber fühleich mich den h. Erziehungsbehörden für ihr Wohlwollen undihr Interesse an der Wissenschaft, die ich hier zu vertretendie Ehre habe, zum Danke verpflichtet.
J. Heierli.