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kommen gerechtfertigt. In den 40 Vorträgen und Exkursionenkonnte ich mich davon überzeugen, und bereits liefert einestattliche Reihe von neuen Fundberichten den Beweis, mitwelchem Eifer meine Kollegen aller Schulstufen sich der Sacheannehmen.
Bei meinen Erklärungen hatte ich mich einer selbstent-worfenen archäologischen Karte des Kantons Zürich bedient.Sie war das Resultat der Arbeit mehrerer Jahre. Alle seitGründung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich (1832) ansie ergangenen Eundanzeigen waren benutzt und kritisch ge-sichtet worden. Dazu kamen eigene Ausgrabungen, zahlreicheneue Berichte und zudem schien es mir nötig, alle Fundorte, wennmöglich mit Augenzeugen der Funde, zu besuchen, wobei mirBeamte, Lehrer und Geistliche häufige Dienste leisteten. Nichtweniger als drei Revisionen wurden mit der Karte vorgenommen,Originalzeichnungen, Photographien etc. der wichtigeren Fund-objekte und Fundstellen gesammelt und so ein Material zusammen-gebracht, das mehrere Folianten umfasst. Das ist die Grund-lage für die Karte. Wie für den Kanton Zürich , sammelteund sammle ich das Material auch für die anderen Schwei-zerkantone.
Viele Lehrer drückten nun den Wunsch aus, die archäo-logische Karte von Zürich in kleinerem Format und versehenmit genauem Register zu besitzen und wieder kam ihnen dieh. Erziehungsbehörde entgegen, indem sie mich einlud, dieKarte mit Erklärungen und Register für den Druck vorzube-reiten.
Eine archäologische Karte soll sich möglichst selber er-klären. So ist denn nur zu bemerken, dass mit drei Farben(rot, blau-violett und grün) die drei grossen Epochen dervorrömischen, römischen und alamannisch - fränkischen Zeitbezeichnet wurden und dass auch die Zeichen für die ver-schiedenen Funde auf ein Minimum reduzirt worden sind. Dieangrenzenden Teile anderer Kantone erhielten ebenfalls Be-zeichnungen von Fundorten, so weit sie mir gegenwärtig be-