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Archäologische Karte des Kantons Zürich / J. Heierli ; Topogr. Anstalt Winterthur, J. Schlumpf, vorm. Wurster, Randegger u. Co.
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Erklärungen

zur

archäologischen Karte des Kantons Zürich .

Am Baum der Menschheit drängt sich Blüt an BlüteNach ewgen Regeln wiegen sie sich drauf;

"Wenn hier die eine matt und welk verglühte,Springt dort die andre voll und prächtig auf.

Bin ewig Kommen und ein ewig Gehen,

Und nie und nimmer träger Stillestand!

Wir sehn sie auf-, wir sehn sie niederwehenUnd jede Blüte ist ein Volk, ein Land . .

(Frciliffrath.)

Die folgenden Blätter sollen uns auch eine Blüte vomBaume der Menschheit vor Augen führen, eine Blüte, dieunserer lieben Heimaterde entsprossen ist.

Seit undenklichen Zeiten ist der Mensch über den Bodendes Schweizerlandes dahingeschritten und hunderte von Gene-rationen haben uns ihre Spuren hinterlassen. Aber wer dieältesten Spuren des Menschen kennen lernen will, der musstief hinuntersteigen in die Schachte der Vergangenheit, in eineZeit, aus welcher nicht einmal der Laut der Sage zu uns herüber-tönt. Der römische Dichter Lucretius sagt von den Menschenjener Epoche (vgl. de rerum natura, 5. Buch):

Noch verstanden sie nicht zu behandeln die Dinge mit Feuer,

Nicht der Felle Gebrauch und in Raub sich der Tiere zu kleiden,Sondern bewohnten die Büsche, die Wälder und Höhlen der Berge,Bargen unter Gesträuch die schmutzigen Leiber, gezwungenSich vor Regen und Wut der stürmischen Winde zu schützen . . .

Mit Keulen und Steinwaffen versehen, gingen sie auf dieJagd und mancher von ihnen verblutete unter dem Zahn reis-