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seinen Verwandten bestanden, waren Messer im Gebrauch rferner Ahlen, Meissei, Hämmer und Ambosse, Sägen, Schabern. dgl. Auch des Schmuckes entbehrte man nicht. Nadelnund Kämme aus Holz und Horn, Perlen und Gehänge ausHirschhorn , Knochen und Zähne, durchbohrte und polirteSteinchen, Versteinerungen etc. wurden benutzt.
Aber auch in der jüngern Steinzeit lebten nicht alle Leuteüber dem Wasser; es gab auch Bewohner des festen Landes.Der herannahende Feind konnte da allerdings weniger gut vonder LandanSiedlung abgehalten werden als vom Pfahlbau unddarum suchten sich die Ansiedler zu schützen, indem sie ihreWohnsitze an Orten aufschlugen, wo die Natur selbst eine ArtFestungswerk geschaffen oder wo mit relativ geringer Müheein solches erstellt werden konnte. So liegt die „Heidenburg “bei Seegräben (Zürich) hoch über dem Aathal , ist von drei Seitenfast unzugänglich und wurde durch Erstellung von Doppelwallund Gräben auf der einzigen schwachen Seite für damaligeVerhältnisse zur uneinnehmbaren Festung umgew r andelt. Nureine kleine Stunde von der Heidenburg ist der Himmerich beiHohenhausen , ein durch See und Sumpf eingeschlossener Moränen-wall, der schon zur Steinzeit als Zufluchtsort (Refugium) benutztworden ist.
Wo aber haben die Neolithiker ihre Toten begraben?Die Völker niedriger Kulturstufen stehen im Bann der Naturund glauben sich von guten und bösen Geistern beherrscht.Alle Erscheinungen der Aussenwelt werden sorgfältig beobachtetund tiefer Kummer ergreift den Naturmenschen, wenn im Spät-herbst die Natur zu sterben scheint. Aber sie stirbt nicht:Im Frühling spriesst neues Leben, wieder beginnt das Blühenund tönt der Vogelsang. Ist’s wohl beim Menschen auch so ?Als der Reisende Wallace auf Neu Guinea eine Mutter, die aufdem Grabe ihres Erstgebornen klagte und weinte, fragte, ohdenn der Knabe nie wieder komme, erhielt er zur Antwort:Doch, er ist nicht tot, er schläft nur! Der Glaube an die Auf-erstehung hat auch dem Steinzeit-Menschen unserer Gegenden