Pfahlrostes geradezu als Werkplatz konstatiren. Aber derar-tige Stellen fehlen auch auf dem festen Lande nicht. So wurdez. B. unweit der Pfahlbaute Moosseedorf (Bern ) eine steinzeit-liche Werkstätte entdeckt, wo Feuerstein und Bergkristalleverarbeitet wurden.
In den Küstengegenden Europa’s trifft man nicht seltenrohe Steindenkmale aus altersgrauer Vorzeit. Es sind ent-weder einzelne Steinriesen, die aufgerichtet wurden (Menhir’s),oder sie haben die Form von Tischen (Dolmen), hier und dasind es Steinkreise (Cromlech’s) und Verbindungen von Stein-Alleen mit Steinkreisen, wie z. B. der Stonehenge bei Salis bury (England) oder das Denkmal von Abury am Kennetflüss-chen in der Grafschaft Wiltshire . Manche dieser „Megalith-Bauten“ sind zugleich Gräber. Im Innern Europa’s sind siesehr selten, dagegen finden sich häufig Felsblöcke und grosseSteine mit regelmässig eingehauenen Schalen, über deren Alterund Bedeutung man noch nicht klar geworden ist. In der. Schweiz ist besonders der Kk Wallis reich an „ Schalensteinen “.
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Wie lange die Steinzeit gedauert? Wer kann dasksagen: 'Jedenfalls umfasst schon die neolithische Epoche mehrereJahrtausende und wenn wir bedenken, dass seit der Diluvial-zeit das Klima sich änderte, dass die Tier- und Pflanzenwelteine ganz andere geworden ist, so müssen wir gestehen, dassdie paläolithische Steinzeit vielleicht Jahrzehntausende von unsabliegt. Etwa 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurde inMitteleuropa die Bronze bekannt, eine Metallmischung vonca. 90% Kupfer und 10% Zinn . Mit, zum Teil sogar schonvor ihr traten Kupfer, Zinn, Blei und Gold auf, ferner Bern-stein und Glas, „nicht aber war dunkeles Eisen“. Die Bronzeist wohl von Süden in unser Land gekommen, auf dem ur-