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SciNCUS OFFICINALIS.
genschild (d) ziemlich ansehnlich, länglich-5-eckig, 3 Ecken nach ohen. Hintere Nasenlochschilder 2,das hintere, obere grüfser, meist länglich-viereckig und länger, das vordere undeutlich fünfeckig, klei-ner. Nasenschild (1) niedrig, fast viereckig. Obernasenlochschild (L) verschoben - viereckig, lland-sehilder der obern Kinnlade (r) 8 — 9, die 7 vordem meist alle viereckig, nur das vorderste, kleinste,dreieckig, die 2 — 3 hintern schuppenförmig, alle mit nach innen gebogenen Rändern. Randschilderder untern Kinnlade (tt) 7 — 8, die beiden vordem sehr klein, die 2 — 3 hintersten schuppenähnlich.Lippenschild (n) vorn abgerundet, fast 5-eckig. Vorderes Kinnschild (o) so wie mittleres (p) schief-viereckig. Hintere Kinnschilder (q q) 2, verschoben-viereckig. Die drei vordem Keldschilderreihen,wovon (v v) die vorderste, noch schildähnlich, aber schon zur Schuppenform sehr hinneigend. Dieübrigen Kehlschilder fast halbmondförmige Schuppen. Der ganze Körper mit dachziegelförmig sichdeckenden, fast halbmondförmig hervorragenden, stellenweis geordnete Reihen bildenden, mit häutigemRande versehenen Schuppen bedeckt, wovon d. gröfsesten auf dem mittlern Theil des Rückens u. derSchwanzwurzel, die kleinsten an den Seilen des Halses, am Unlerhalse, an den Extremitäten und aufder Schwanzspitze. Mitten über dem Nacken acht sehr lange, aber schmale, weniger halbmondförmigeSchuppen in 2 parallelen Reihen. (Schwanz etwa f der Körperlänge.) Ähnliche noch breitere Schup-pen bilden auf der Mille der untern Fläche des Schwanzes eine Reihe, und gehen immer kleiner wer-dend bis zur Schwanzspitze. Uber dem After nach vorn zwei sehr grofse, fast viereckige Schilder,die von einer Lage sehr feiner, zahlreicher Schüppchen bedeckt sind. Die Bauchschuppen mit dun-klern Längsstreifen. Manche Rückenschuppen gegen den Rand hin mit mehr oder weniger aus demBraunen ins Purpurrolhe fallenden (Ehrenberg), oder schwärzlichen (Ifasselquist) dreieckigenFlecken. Farbe des Körpers strohgelb (Bruce), graugelb (Ilasselquist), hell-citronengelb (Ehren-berg). Auf dem Rücken unlerbrochene Querbinden, durch die Flecken der Rückenschuppen gebildet,und also von derselben Farbe. — Von der Sclmauzenspilze zur Schwanzspitze 5|", von der Sclmau-zenspitze zum Mundwinkel 7 ni ; von der Schnauzensp. z. Ohröffnung S 111 . — Länge der Ohrspalte 2 y// .
— Vom vordem Augenwinkel z. Schnauzensp. A 111 . — V. Mundwinkel z. Anfang der Vorderfüfse S 111 .
— Breite des Kopfes v. e. Mundwinkel z. andern (gröfseste Breite desselben) Von der Unter-
lippe bis mitten zwischen die Beine l 11 1A/ /y . — Von der Mitte der Vorderbeine bis mitten zwischendie Hinterbeine 1" ll 111 , von da bis zur Schwanzspilze 2 /; 3 ,/ . — Von der Afleröffnung z. Schwanz-spitze 2 11 2 /,/ . — Länge des vorstehenden Vorderarms 3\ ,n . — V. Ellenbogen z. Anfang d. Finger b 111 .
— Länge der längsten Finger A ,n . — L. d. Oberschenkels A 111 . — L. d. Unterschenkels eben so. —L. d. längsten Hinterzehe 4 ,,y . — Breite des Thiers mitten zwischen den Extremitäten 8 yyy .
Der Skink zeigt mit der gemeinen Eidechse im Knochenbau zwar viele Übereinstimmun-gen, weicht aber in folgenden Rücksichten ab. Knochen viel stärker und kräftiger. Schädel länger.Die obern Kopfknochen fast ganz wie bei den Wachhaltern, indem die Schädelknochen alle gesondertsind, ohne Verschmelzungen mit den Kopfschildern. Besonders characterisirt wird der Scincusschä-del C) durch eine stumpfspitzige Hervorragung des vordem Endes des Zwischenkiefers zur Unterstüz-zung des Wühlrüssels. Gaumenzähne nur drei, kegelförmig, stumpf, auf dem Flügelfortsatz des Keil beins . Zähne walzenförmig, an der Spitze abgerundet, wie bei der gemeinen Eidechse, auf einer amInnern Rande der Kiefer befindlichen, furchenförmigen Vertiefung sitzend; zwischen u. neben denselbenfür d. Wechsel kleinere Zähne. Das obere Jochbein, (hintere Stirnbein (Cuv.)) von vorn n. hinten vielbreiter als bei d. Wachhaltem, daher der Zwischenraum zwischen ihm u. d. nach hinten gehenden Fortsatz (*)
(*) Abb. des Scincusschädels (v. Nitsch) in Meck. Archiv Bä. VH- tob, 1. fig. 6. Einige osteologische Data beiCnv. o ss. f- a. a. O. p. 270.