Von den Gräsern überhaupt. z
sind ?s, die den Menschen so wie den Thieren, zu Gräser,mindesten in den culrivirten und gesitteten Gegendenunsers Welttheiies, Lebensunterhalt verschaffen. Zwarleben ganze zahlreiche Völkerschaften in den kaltenNorden, so wie in den Morgenlandern, viele Natio«urn der Wilden in Afrika und Amerika von thierischerKost. Es mögt« also fast scheinen, als ob der An-bau derjenigen Grasarten, die wir unter den Namendes Getreydcs kennen, von minderer Erheblichkeit undNothwendigkeit in Ansehung des Genußes seye, daes fast keinem Strich unsers bewohnten so wohl alsunbewohnten Erdballes an zu thierischer Kost taugli-chen Geschöpfen mangelt, um so mehr, da so viele ge-sittete so wohl als ungesittete Nationen sich thierischerKost zum Lebensunterhalte bedienen. Aber die im allge-meinen zu weit ausgedehnten Sätze des GrafBüfsolis,jenes großen Naturforschers, daß alle Thiere, dienur einen Magen und kleine Gedärme haken,sich gleich den Menschen vom Fleische nährenmästen — und wenn der Mensch in den Zustandversetzt würde, baß er sich blos mit Brod undanderer Nahrung aus dem Gewächsreiche begnü-gen wüste, so würde er kaum sich in einem schwa-chen und täglich mehr entkräfteten Zustande er-halten können, sind schon von dem verdienstvollenHerrn D. und P. Sparrman mir so vieler anstän.feiger Zurechtweisung und eben so viel Scharfsinn wie.der entkräftet und in ihre Gränzen zurück gew iesenworden, als daß es erst noch für uns aufbehalten seynsollte, darüber noch etwas zu erinnern. Es ist dem«ohngeachtet wahr, daß Fleisch und Speck der Wallfi-sche, und ähnlicher Seethicre, die Milch des Rmd«Viehes, überhaupt das in Büschen und Wäldern sichaufhaltende Wild, so mancherley Art, mehr als einergroßen und ansehnlichen Nation Lebensunterhalt dar-reicht. War ja die Jagd und Viehzucht eine der äl-testen und ersten Beschäftigungen unserer Voralrern,
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