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12 (1785) Von den Gräsern : nebst einem vollständigen Register und sieben Kupfertafeln / Carl von Linné
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Von den Gräsern überhaupt. z 1

zen zusammengesetzt ist, die fünfte die mit Grannen Gräser,bewehrt sind, und die fünfte die einen in verschiede-ne Federsiücke gespaltenen Kelch, gleich dem Kamm-grase, haben.

Der berühmte Micheli, der uns im Jahr 1729mit einem sehr wichtigen Werk beschenkte, in welchen»er zu damaliger Zeit verschiedene noch nicht hinlang»lich genug bekannte Pfianzengattungen beschrieben,versuchte gleichfalls in einer eigenen Methode die Fa-milie der Gräser zu vertheilen. Eine vollkommeneGraÄ'lüthe fuhrt bey ihm, nach Scheuchzers Vor-gänge, den Namen Locusta, «ine Benennung, dievon der Aehniichkeit einer Grasblüthe mit dem Jnsecregleiches Namens entlehnt worden: mag auch selbigebey einigen Grasarken, dem Roggen, der Gerste mehroder weniger Platz haben, so hat sie dennoch im gan-zen ihre Schwierigkeiten. Die Blüthen der Gräsernimmt er fast durchgehends als zweyblattericht an, undvertheilt sie sodann, nach den Grundsätzen seiner Me-thode, unter folgende Ordnungen:

Erste Ordnung,

Mit zusammengesetzten Locusten, und einer Saa»mentragenden Blume.

1. Iriücurn.

2. Zea.

3. Agrostarium.

4. Pseudo - triücum.

5. Lolium.

6. Gramen.

7. Fertuca.

8. Bromos.

9. Arundo.

10. Avena.

Zwote Ordnung.

Mit einfachen Locusten, und einer Saamentra«genden Blume.

1. Hordeum. 6. Polydactylon.

2. Phoenix. 7. lichaemuro.

3. Phalaris. 8. Panicum.

4 - Sparcium. Milium.

5 Qiy«.

Dritte