6z4 Der sechsten Classe dritter Abschnitt.
Drey, kanguedock, in der Provence, in der Schweiz, in den
i«cf. innersten Provinzen Deutschlands, in Schweden, Ruß.land und Sibirien einheimisch angetroffen. Der be.rühmte Herr von Gorter fand sie häufig an den sän.digen Ufern des Ncvastroms bey Petersburg, die oft.mals auch durch den austrettenden Strom unter Was.ser gesetzt werden. Gmelitl sah sie durch ganz Si.birien in Sümpfen sowohl mit süßen als salzigen Was-ser stehend. Herr HouttUYN versichert, sie wachseauch in den Niederlanden an Ufern der Bache, auffeuchten Wiesen, *z. B. in Friesland und Gröningcnhäufig. Sie hat binzenartige dicklichte weiche halbSchuh lange Wurzelblätter, zwischen welchen, ausder zaserichten Wurzel, einen bis anderthalb Schuhlange Halme herausschießen, die nach Art einiger Hya«cinthen beynahe ihre halbe Lange, zwar dürftig, mitkleinen, weißlichtgelben Blümchen, von angezeigterBeschaffenheit, besetzt sind. Auf diese folgen lang.lichte, aufrechtstehcnde, gegen den Halm zu angedruck-u Saaiuengehaußchen, die unterwärts in drey Spitzenaufspringen, und solchergestalt einigermassen einen Wi«derhacken ähnlich werden.
Zwote 2) Knolliger Dreyzack. Triglochin bulbosum.
Art.
. mit einer knolligen mit Fasern bedeckten Wurzel, Triglo-■ jf* * chin radice bulbosa fibris obtecta. LINN. Syst.
Zeichen. Veg. p. 348. Mant. Pl. II. p. 226. Gramen
triglochin bulbosum monomotapense. BREYN«fasc. 4. Juncago maritima perennis bulbosa radice.MICH. Gen. p. 44. Juncus bulbosus maritimusfloribus filiquofis. BARR. Ic. 271. Hyacinthi parvifacie Gramen Triglochin. I. BAUH. hist. II. p.
508.
Diese Art, deren Vaterland das Vorgebärg derguten Hofnung ist, unterscheidet sich von der vorher,gehenden nur durch eine knollige oder zwiebelartigeWurzel, die zwar Herr von Haller auch an dem ge.